Basierend auf Beweisen

Der ultimative Leitfaden für Cannabidiol (CBD)

Cannabidiol (CBD) ist der primäre medizinische Wirkstoff in der Cannabispflanze. Hier erfahren Sie alles, was Sie über CBD wissen müssen, wie es wirkt und wie Sie es selber nutzen können.

Artikel von
Justin Cooke , vor 6 Monaten gepostet

  • Inhaltsübersicht

Cannabidiol (CBD) ist einer der aktiven medizinischen Bestandteile der Cannabispflanze.

Obwohl Cannabis in den letzten 80 Jahren in fast allen Teilen der Welt illegal war, steigt neuerdings das öffentliche Interesse daran, aufgrund der langen Liste gesundheitlicher Vorteile.

CBD wird als natürliche Nahrungsergänzung für eine lange Liste von Symptomen und Beschwerden empfohlen, darunter vor allem Epilepsie, Schlafstörungen, Angststörungen, Multiple Sklerose, Hauterkrankungen und Schmerzen.

Wie kann ein einzelner Wirkstoff einen so starken Einfluss auf so viele voneinander unabhängige medizinische Systeme haben? Kann es wirklich all diese Dinge schaffen?

In diesem ultimativen CBD-Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über CBD wissen müssen, um es sicher und effektiv zu nutzen. Wir werden auf die wichtigsten gesundheitlichen Vorteile des Wirkstoffes eingehen und sprechen darüber, wie es diese Effekte bewirken kann.

Wir werden die folgenden Themen in diesem Artikel abdecken:

  • Wie CBD funktioniert
  • Wie CBD im Vergleich zu anderen Wirkstoffen seiner Klasse abschneidet
  • Was die Forschung über die beliebtesten Anwendungsgebiete für CBD sagt
  • Wie man das richtige CBD-Produkt auswählt
  • Wie man bestimmt, welche Dosis von CBD man einnehmen soll
  • Wann CBD zu vermeiden ist
  • Wie lange es dauert, bis CBD anfängt zu wirken
  • Die häufigsten Nebenwirkungen von CBD
  • Wie man gute CBD-Produkte von schlechten unterscheidet
Hanfpflanze (Cannabis Sativa) – Die Hauptquelle für CBD

Was ist Cannabidiol?

Cannabidiol ist nur eine von 421 in der Cannabispflanze enthaltenen Chemikalien [1]. Es ist die primäre medizinische Komponente in den Blüten und Blättern.

CBD verdankt seine therapeutischen Vorteile vor allem der Interaktion mit dem Endocannabinoid-System. Die Hauptaufgabe dieses Systems ist die Unterstützung der Homöostase (Gleichgewicht) im gesamten Körper (mehr dazu unten).

Es gibt über 66 verschiedene Cannabinoide in der Cannabispflanze, von denen jedes eine einzigartige Wirkung auf den Körper hat.

Das häufigste Cannabinoid in der Pflanze ist gewöhnlich CBD, gefolgt von der wichtigsten psychoaktiven Komponente THC (Tetrahydrocannabinol). Andere Cannabinoide wie CBC (Cannabichromen), CBG (Cannabigerol) und CBN (Cannabinol) machen den Großteil des verbleibenden Cannabinoid-Profils aus.

Was ist das Endocannabinoid-System?

Alle Säugetiere haben ein Endocannabinoid-System (ECS). Wir haben sogar spezielle Kuriermoleküle, die für die Arbeit mit dem ECS entwickelt sind, die sogenannten Endocannabinoide.

Das ECS besteht aus einer Reihe spezialisierter Rezeptoren, die intrazelluläre Aktivitäten (Aktivitäten, die innerhalb der Zelle stattfinden) steuern. Dieses System befasst sich hauptsächlich mit der Aufrechterhaltung der Homöostase (Gleichgewicht im gesamten Körper) sowie dem Schutz der Organe vor chronischen Schäden, die durch die Einwirkung von Giftstoffen oder Entzündungen verursacht werden.

Homöostase ist die Fähigkeit eines Organismus, ein konsistentes und ausgewogenes inneres Gefüge aufrechtzuerhalten.

Alles, von der Körpertemperatur bis zum pH-Wert im Blut, muss exakt kontrolliert werden, damit wir gesund bleiben.

Sie fragen sich vielleicht, wie das ECS uns hilft, die Homöostase aufrechtzuerhalten. Die Antwort ist leider nicht so einfach, denn das System verwendet eine Reihe hochkomplexer zellulärer Rückkopplungsmechanismen. Hierzu werden Prozesse beschleunigt, wenn sie zu niedrig sind und verlangsamt, wenn sie zu schnell sind.

Der beste Weg sich vorzustellen, wie dieses System funktioniert, ist, das ECS wie die “Lesebestätigungen” von Textnachrichten zu betrachten.

Lassen Sie uns dies näher erläutern.

Sie senden eine Textnachricht und fragen etwas Wichtiges, z. B. wo Sie sich nach der Arbeit treffen sollen. Wenn der Empfänger Ihre Nachricht zum Lesen öffnet, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass die Nachricht empfangen und gelesen wurde. So wissen Sie, dass Sie dieselbe Nachricht nicht noch einmal senden müssen.

Das Endocannabinoid-System funktioniert wie Lesebestätigungen für den Körper. Es soll die Fähigkeit des Körpers verbessern mit sich selbst zu kommunizieren, um die Homöostase besser unter Kontrolle zu halten.

Immer wenn eine Nachricht von einer Zelle an eine andere gesendet wird, sendet das Endocannabinoid-System eine Nachricht an den Absender zurück, um ihm mitzuteilen, dass die Nachricht empfangen wurde und die Anforderungen bearbeitet werden.

Wo befindet sich das ECS?

Das Endocannabinoid-System ist im ganzen Körper vorhanden.

Endocannabinoid-Rezeptoren sind, bis zu einem gewissen Grad, in praktisch jedem Organ zu finden. Am häufigsten jedoch im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und im Immunsystem.

In diesen Systemen spielen die Endocannabinoid-Rezeptoren eine entscheidende Rolle bei der Regulierung unseres Nervensystems, weshalb CBD bei Beschwerden wie Angstzuständen und Epilepsie so nützlich ist. Es ist auch eine außerordentlich wichtige Komponente des Immunsystems, weshalb CBD zur Verringerung von Entzündungen und zur Unterstützung von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder ALS dienlich ist.

Der Körper verwendet zwei wichtige hormonähnliche Verbindungen, um dieses System zu regulieren, bekannt als Endocannabinoide.

Die erste ist eine Eicosanoid-Verbindung, bekannt als Anandamid, die CBD am ähnlichsten ist und als allgemeiner Regulator für dieses System fungiert.

Das andere primäre Endocannabinoid ist 2-AG, was in seiner Wirkung eher THC ähnelt, und als direkter Aktivator für die Endocannabinoid-Rezeptoren (CB1) wirkt.

Es gibt zwei Arten von Endocannabinoid-Rezeptoren:

1. CB1-Rezeptoren

Die CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich im zentralen Nervensystem des Rückenmarks und im Gehirn. Diese Rezeptoren werden zur Kontrolle von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin verwendet. Durch diese Effekte spielen die CB1-Rezeptoren eine Rolle bei der Regulierung der Stimmung, der Sexualfunktion, der Gedächtnisbildung und Erinnerung sowie der kognitiven Gesundheit insgesamt.

Die meisten psychoaktiven Wirkungen von THC sind auf eine Aktivierung der CB1-Rezeptoren im Rückenmark und im Gehirn zurückzuführen, die eine Freisetzung von Serotonin auslösen.

2. CB2-Rezeptoren

Die CB2-Rezeptoren befinden sich im gesamten peripheren Gewebe, einschließlich Haut, Muskeln und Immunzellen. Sie regulieren die Freisetzung von Zytokinen. Dies sind winzige Botenstoffe, die verwendet werden, um Botschaften durch den Körper an andere Immunzellen zu senden.

Durch ihre Wirkung auf die Immunzellen stärken CB2-Rezeptoren die Immunfunktion bei Infektionen und Krebs. Außerdem sind sie in den Entzündungsprozess und die Autophagie (Entsorgung beschädigter oder infizierter Zellen im Körper) involviert.

Wie ist CBD im Vergleich zu anderen Cannabinoiden?

In der Cannabispflanze gibt es mindestens 66 separate Cannabinoide. Jedes hat eine ähnliche chemische Struktur und die Fähigkeit, mit dem Endocannabinoid-System zu interagieren.

Bei so vielen Cannabinoiden in der Pflanze ist es sinnvoll, ein verkürztes Benennungssystem zu verwenden.

Gängige Cannabinoide und ihre Abkürzungen:

  • Cannabidiol – CBD
  • Cannabichromen – CBC
  • Cannabigerol – CBG
  • Cannabinol – CBN
  • Tetrahydrocannabinol – THC
  • Tetrahydrocannabivarin – THCV

Lassen Sie uns nun die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen CBD und einigen der anderen bekannten Cannabinoide vergleichen.

1. CBD vs. THC

Obwohl die beiden strukturell sehr ähnlich sind, haben diese beiden Cannabinoide sehr unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper.

Wie bereits erwähnt, ist THC der Hauptgrund, warum Marihuana beim Rauchen psychoaktive Wirkungen aufweist.

Während CBD den Abbau von natürlich vorkommenden Endocannabinoiden wie Anandamid verhindert, aktiviert THC die Endocannabinoid-Rezeptoren direkt.

Eine der Nebenwirkungen ist die Freisetzung von Serotonin im Gehirn, was euphorische und bewusstseinsverändernde Wirkungen hervorruft. Interessanterweise haben die Wirkstoffe in psychoaktiven Pilzen und LSD (Acid), ihre halluzinogenen Effekte ebenfalls der Interaktion mit Serotonin im Gehirn zu verdanken.

THC ist leicht anregend, was bei Beschwerden, die mit Ermüdung oder geringer Motivation einhergehen, nützlich sein kann. Allerdings können dieselben Wirkungen THC zu einem Problem für Menschen mit Problemen wie Angstzuständen, Schlaflosigkeit oder Schizophrenie machen.

THC ist auch für diejenigen ungeeignet, die die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis ohne die berauschenden Nebenwirkungen nutzen möchten.

Die meisten auf dem Markt befindlichen CBD-Produkte haben einen geringen bis gar keinen THC-Gehalt, um diese berauschenden Wirkungen zu verhindern. Überprüfen Sie vor einem Kauf immer das Etikett, um sicherzustellen, dass dies der Fall ist.

2. CBD vs. CBC

CBC steht für Cannabichromen. Es ist das dritthäufigste Cannabinoid in der Cannabispflanze. Wie CBD ist auch CBC nicht psychoaktiv und wirkt entspannend auf das zentrale Nervensystem.

Einige vorläufige Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass CBC für die Behandlung von Angstzuständen ebenso nützlich oder sogar nützlicher ist, wie CBD. Um dies zu bestätigen, ist jedoch weitere Forschung erforderlich.

3. CBD vs. CBG

CBG steht für Cannabigerol. Es ist das Vorläufermolekül für THC, CBD und CBC neben weiterer seltenerer Cannabinoide.

Die Cannabispflanze produziert CBG, bevor es andere Stadien durchläuft und sich in andere Cannabinoide umwandelt, je nach Genetik und Wachstumsumgebung der Pflanze.

Früh geerntete Pflanzen haben daher einen höheren CBG-Gehalt.

Es wurde gezeigt, dass CBG die Wirkungen von THC auf Serotonin blockiert [2] und kann daher viele der üblichen Nebenwirkungen von THC, einschließlich Euphorie, Angst und Paranoia, reduzieren.

Um den medizinischen Wert von CBG vollständig zu verstehen, ist weitere Forschung erforderlich. Im Moment wird diesem Cannabinoid nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

4. CBD vs. CBN

CBN (Cannabinol) ist das Gegenteil von CBG. Es wird produziert, wenn CBD und THC zu kleineren Verbindungen abgebaut werden.

Spät geerntete Hanfpflanzen enthalten mehr CBN. Darüber hinaus hat Cannabis, das falsch gelagert wurde (zu trocken oder zu lang), auch einen höheren Anteil an CBN.

Dieses Cannabinoid wirkt bei empfindlichen Personen leicht psychoaktiv. Seine primäre Wirkung besteht darin, ein starkes sedierendes Gefühl zu vermitteln. Hierdurch ist es besonders zur Behandlung von Schlaflosigkeit, Stress, Zwangsstörungen oder Angstzuständen geeignet.

Mittlerweile kommen einige CBD-Produkte auf den Markt die CBN enthalten, um die beruhigende Wirkung des Cannabinoids zu steigern.

Wie CBD funktioniert

CBD ist ein potenter medizinischer Wirkstoff, der nachweislich die Symptome einer langen Liste von medizinischen Beschwerden und Symptomen lindert. Dazu gehören unter anderem: Epilepsie, Angstzustände, chronischen Schmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Stress, Multiple Sklerose, neurodegenerative Erkrankungen und hormonelle Störungen.

Wie kann ein einfacher Wirkstoff eine so vielfältige Liste medizinischer Vorteile haben?

Wie bereits erwähnt liegt die Antwort in der Fähigkeit von CBD, mit einem System im Körper zu interagieren das mit der Homöostase zu tun hat – dem ECS.

Das bedeutet, dass CBD ein System regelt das konzipiert ist, um uns im Gleichgewicht zu halten, Prozesse abzuschalten, wenn sie überaktiv werden und sie hochzufahren, wenn sie unzulänglich sind.

Dies unterscheidet sich sehr von anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, die normalerweise eine bestimmte Wirkungsrichtung haben und so entweder einen bestimmten Prozess im Körper erhöhen oder verringern.

Schauen wir uns an, wie CBD genau funktioniert:

1. CBD erhöht den Endocannabinoid-Spiegel (FAAH-Inhibitor)

CBD hemmt ein Enzym, das als FAAH (Fettsäureamid-Hydrolase) bekannt ist. Dieses Enzym ist für den Abbau von Endocannabinoiden in den Zellen verantwortlich.

CBD hemmt FAAH und sorgt für einen Schub unserer natürlich vorkommenden Endocannabinoide 2-AG und Anandamid [3].

Dies ist der Hauptmechanismus, den CBD verwendet, um die Homöostase zu unterstützen. Es ist der Grund, weshalb angenommen wird, dass CBD einen ausgleichenden Effekt hat, anstatt eine Reaktion im Körper in die eine oder andere Richtung zu erzwingen.

2. CBD aktiviert die Vanilloid-Schmerzrezeptoren

Wenn man die Vanilloid-Schmerzrezeptoren aktiviert, werden die Schmerzsignale an das Gehirn blockiert.

Die Vanilloid-Rezeptoren haben viele Aufgaben im menschlichen Körper, einschließlich der Regulierung von Schmerzübertragung, Entzündungen und der Körpertemperatur. Es gibt mehrere andere Kräuter, die mit diesen Rezeptoren interagieren, um medizinische Wirkungen zu erzeugen. Dazu gehören Ingwer, schwarzer Pfeffer und Chilischoten [14], die alle für ihre schmerzstillenden Effekte bekannt sind.

CBD aktiviert die TRPV1-Vanilloid-Rezeptoren direkt, wodurch die Intensität der an das Gehirn gesendeten Schmerzsignale reduziert und Entzündungen im gesamten Körper stark reduziert werden [4].

3. CBD erhöht die GABA-Aktivität

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist unser primärer entspannender Neurotransmitter. Er wirkt wie das Bremspedal des Nervensystems. Wenn wir beginnen uns zu schnell bewegen (mentale Überstimulation), tritt GABA auf den Plan, um uns zu verlangsamen.

GABA ist wichtig für gesunden Schlaf, da es den Geist darauf vorbereitet, nachts einzuschlafen.

Dieser Neurotransmitter ist auch unmittelbar nach Stress notwendig. Er kehrt den Prozess um, verlangsamt unsere Herzfrequenz, senkt den Blutdruck und lässt uns entspannen und erholen.

Wenn GABA nicht richtig funktioniert, werden wir möglicherweise ängstlich und finden es schwierig, Stressreaktionen abzuschalten oder einzuschlafen. Dies führt zu Angstzuständen und Schlaflosigkeit.

Wenn eine GABA-Dysfunktion über längere Zeit bestehen bleibt, dann kann dies indirekt zu einer Schwächung des Immunsystems und zu Verdauungsproblemen führen.

CBD ist ein allosterischer Modulator von GABA. Dies ist ein ausgefallener Begriff, der besagt, dass CBD den GABA-Rezeptor nicht direkt aktiviert. Vielmehr erleichtert es dem natürlich vorkommenden GABA, sich selbst an die Rezeptoren zu binden [5].

Das Ergebnis ist ein verstärktes Gefühl der Entspannung und eine Reduzierung der Symptome, welche durch eine Überstimulation des Gehirns (Angstzustände, Schlaflosigkeit, PTBS usw.) entstehen.

Auf diese Weise wirken auch viele verschreibungspflichtige Medikamente gegen Angstzustände (beispielsweise Benzodiazepine: z. B. Xanax, Valium oder Klonopin).

Im Gegensatz zu Benzodiazepinen macht CBD jedoch nicht süchtig. Es gibt keine Entzugserscheinungen, wenn Sie die Einnahme von CBD auch nach vielen Jahren regelmäßiger Anwendung abbrechen.

Wofür wird Cannabidiol verwendet?

Nun, da wir uns mit CBD beschäftigt haben und damit wie es funktioniert, gehen wir darauf ein, wofür wir es verwenden können. Angefangen mit den traditionellen Anwendungen der Cannabis-Pflanze.

Traditionelle Verwendung von CBD & Cannabis

Für den größten Teil der menschlichen Geschichtsschreibung, verwenden wir Cannabis als Arzneimittel.

Der Konsum von Cannabis ist im Laufe der Jahrhunderte relativ konstant geblieben.

Die frühesten bekannten Hinweise auf Hanf lassen darauf schließen, dass es zur Behandlung von Schmerzen und Verletzungen verwendet wurde. Hierfür machen wir heute vor allem den CBD-Gehalt der Pflanze verantwortlich.

Erst im 17. Jahrhundert wurde Cannabis für die Behandlung von psychischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, kognitivem Verfall und Schizophrenie beliebt.

In den folgenden Jahrhunderten wurde Cannabis zu einem beliebten Gesundheitstonikum für eine lange Liste von Beschwerden und Symptomen.

Zu den häufigsten traditionellen Anwendungsgebieten von Cannabis zählen:

  • Asthma
  • Epilepsie
  • Krebs
  • Hautinfektionen
  • Entzündungen
  • Schizophrenie
  • Demenz
  • Leberversagen
  • Verbrennungen
  • Schmerzen

In den frühen 1920er Jahren wurde Cannabis auf der ganzen Welt wegen seiner psychoaktiven Wirkung kriminalisiert, wodurch Tausende von Jahren medizinischen Cannabiskonsums beendet wurden.

In den letzten 15 Jahren ist das öffentliche Interesse an Cannabis als Arzneimittelquelle erheblich gestiegen. Gesetze werden derzeit weltweit geändert. Länder wie Kanada, Mexiko und Uruguay legalisierten die Pflanze bereits sowohl für medizinische Zwecke als auch für den Freizeitkonsum.

In den meisten Ländern gibt es inzwischen spezielle medizinische Hanf-Programme. CBD und Cannabisextrakte mit wenig THC, sind mittlerweile in den meisten Ländern der Welt legal erhältlich.

Was die Forschung über CBD sagt

Es gibt Behauptungen, dass CBD heutzutage fast alles heilen kann. Dies stimmt offensichtlich nicht. CBD ist kein Wundermittel und hat Einschränkungen darin, was es effektiv behandeln kann.

Die Unterscheidung zwischen übertriebenen Behauptungen und vernünftigen Empfehlungen für CBD kann schwierig sein. Insbesondere angesichts der begrenzten verfügbaren Forschungsergebnisse.

Denken Sie daran, dass die Wissenschaft CBD vor 20 Jahren kaum Beachtung geschenkt hat und dass die Forschung ein langwieriger Prozess ist. Es kann bis zu zehn Jahre dauern, bis die Forschung die Trends im Bereich der öffentlichen Gesundheit aufgreift.

Hier sind einige der medizinischen Anwendungen von Cannabis, für welche es die meisten Beweise gibt.

1. CBD & Entzündungen

CBD ist ein starker entzündungshemmender Wirkstoff [15]. Seine entzündungshemmende Wirkung könnte als Grund dafür angesehen werden, dass CBD auch bei anderen Gesundheitsbeschwerden wirksam ist.

Chronische (langfristige) Entzündungen sind bei vielen verschiedenen Erkrankungen zu finden, darunter Parkinson, Alzheimer, Depressionen, Arthritis, Nierenerkrankungen, Multiple Sklerose und vieles mehr.

CBD zielt auf mehreren Ebenen auf den Entzündungsprozess ab. Es hat sich gezeigt, dass es eine Vielzahl von Entzündungsmarkern hemmt, die zusammenwirken, um Entzündungen im Körper voranzutreiben.

Diese breite entzündungshemmende Wirkung macht CBD für eine Vielzahl von entzündungsbedingten Symptomen nützlich. Darüber hinaus liefert es auch schützende Effekte für langfristige Gesundheitszustände, einschließlich Fettlebererkrankungen, Atherosklerose, Nierenerkrankungen und entzündliche Darmerkrankungen.

2. CBD & Angstzustände

Angstzustände haben viele potenzielle Ursachen, z. B. Ernährungsdefizite, traumatische Ereignisse, chronischer Stress, Nebenwirkungen von Medikamenten, Freizeitgebrauch von Drogen, Schlafentzug oder Stoffwechselstörungen. Diese Vielfalt der möglichen Ursachen kann die Behandlung von Angstzuständen erschweren.

CBD bietet einige einzigartige Vorteile bei der Behandlung von Angstzuständen. Es hat die Fähigkeit die GABA-Aktivität zu verbessern, Schlafqualität zu fördern, Muskelspannungen zu reduzieren und Symptome im Zusammenhang mit Darmgesundheit und Entzündungen zu verbessern, welche indirekt zu Angstzuständen führen können.

Eine 2011 veröffentlichte klinische Studie untersuchte die Auswirkungen von CBD auf soziale Angststörungen, im Vergleich zu Placebo. Hierzu wurde ein Modell benutzt, bei dem öffentliches Reden die Quelle der Angstzustände war [16]. 24 Teilnehmer mit sozialer Angststörung wurden gebeten, vor einer Kamera zu sprechen. Grundlinien-Angstwerte wurden sowohl vor als auch nach dem Ereignis erfasst.

Die Studie fand heraus, dass die Patienten in der Behandlungsgruppe (Einnahme von CBD) sowohl vor als auch nach dem öffentlichen Sprechen eine rasche Abnahme der Angstwerte, im Vergleich zur Placebo-Kontrollgruppe, erlebten.

Eine randomisierte klinische Phase-3-Studie zur Untersuchung der Auswirkungen einer CBD-Ölkapsel, auf Patienten mit verschiedenen Formen von Angst- und Panikstörungen, wird derzeit ebenfalls durchgeführt. Diese Studie ist wesentlich umfangreicher und wird wahrscheinlich zu einem wichtigen Beweis für den Einsatz von CBD bei Angstzuständen werden, wenn sie beendet ist.

3. CBD & Epilepsie

Es gibt viele Untersuchungen zum Einsatz von CBD bei Epilepsie. Mehrere große klinische Studien zu diesem Thema wurden bereits veröffentlicht. Epilepsie steht auch im Fokus eines auf CBD und THC basierenden pharmazeutischen Antiepileptikums namens Sativex [8] und anderen ähnlichen Medikamenten (wie zum Beispiel Epidiolex).

Eine Kohortenstudie aus dem Jahr 2016, an der 74 Patienten mit behandlungsresistenter Epilepsie teilnahmen, gab den Teilnehmern im Durchschnitt 6 Monate lang CBD-angereichertes Hanföl (CBD/THC-Verhältnis von 20:1). 89 % der Teilnehmer an dieser Studie berichteten von einer Verringerung der Anzahl der Anfälle, die sie erlebten [7].

Darüber hinaus stellten die Forscher weitere Verbesserungen des Verhaltens der Patienten fest, darunter erhöhte Wachsamkeit, Kommunikation, motorische Fähigkeiten und Schlafqualität.

4. CBD & Schmerz

Schmerz ist ein weiterer Bereich, in dem die Forschung die Behauptungen hinsichtlich der Anwendung von CBD untermauert. Es gibt einige Eigenschaften des Wirkstoffs, die es zu einer attraktiven Option für die Schmerzbehandlung gegenüber anderen Mitteln macht:

  1. CBD macht nicht körperlich abhängig
  2. CBD ist bei verschiedenen Schmerzarten wirksam
  3. CBD bietet Schmerzreduktion durch mehrere nicht miteinander verbundene Mechanismen

Ein kürzlich erschienener wissenschaftlicher Artikel von Ethan Russo, ein medizinischer Cannabisforscher, stellte eine Reihe randomisierter klinischer Studien vor, die pharmazeutische Präparate aus CBD- und THC-Extrakten (Nabilone, Sativex und Marinol) und ihre Wirkung auf verschiedene Arten von Schmerzen beinhalten [9].

Die in diesem Artikel aufgeführten Studien zeigen, dass CBD und THC zur Linderung verschiedener Schmerzformen verwendet werden können, einschließlich:

  • Neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen)
  • Schmerzen bei Multipler Sklerose
  • Postherpetische Neuralgie
  • Postoperative Schmerzen
  • Unnachgiebige Schmerzen
  • Schmerzen bei Rheumatoider Arthritis
  • Schmerzen bei Rückenmarksverletzung
  • Schmerzen bei Krebs
  • Harnwegschmerzen im Zusammenhang mit MS

5. CBD & Multiple Sklerose

2018 wurde von der FDA eines der führenden pharmazeutischen Cannabinoidpräparate (Sativex) zur Behandlung der Multiplen Sklerose zugelassen. Es hat sich gezeigt, dass es häufige Nebenwirkungen von MS, einschließlich Muskelkrämpfen [10], Blasenfunktionsstörungen [11] und Nervenschmerzen [12], lindert.

Insbesondere wurde gezeigt, dass CBD einige präventive Effekte in Bezug auf MS ausübt. MS wird als Autoimmunerkrankung charakterisiert, bei der Myelin auf den Nerven durch T-Zellen zerstört wird. CBD hemmt die Wanderung problematischer T-Zellen in Richtung der Mikroglia des Gehirns, wo normalerweise Entzündungen und Degenerationen von Myelin ausgelöst werden [13].

Leitfaden zur Verwendung von CBD

Sie haben sich also entschieden, CBD zu Ihrem Gesundheitsplan hinzuzufügen. Aber Sie haben wahrscheinlich noch ein paar Fragen, die beantwortet werden müssen:

  • Wie kann ich mit CBD beginnen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Vollspektrum-Extrakt und CBD-Isolaten?
    Welches sollte ich verwenden?
  • Ist Hanf das gleiche wie Marihuana? Was ist der Unterschied?
  • Was ist der beste Weg, um CBD zu nutzen?
  • Welche CBD-Dosis sollte ich einnehmen?

1. Hanf vs. Marihuana

Einer der verwirrendsten Aspekte von auf Cannabis basierenden Produkten ist der Unterschied zwischen Hanf und Marihuana. Dies ist ein wichtiger Unterschied, wenn man die Legalität und die therapeutischen Wirkungen eines CBD-Extrakts betrachtet.

Beide Pflanzen gehören zur gleichen Spezies (Cannabis sativa), ihre Wachstumsgewohnheiten sind jedoch äußerst unterschiedlich.

Der einfachste Weg, den Unterschied zwischen Marihuana und Hanf zu verstehen, ist der Vergleich mit verschiedenen Hunderassen.

Lassen Sie uns dies erklären…

Alle Hunde sind die gleichen Spezies (Canis lupus familiaris) obwohl es Hunderte von deutlich unterschiedlichen Rassen (oder Arten) von Hunden gibt. Ein Chihuahua und ein Doberman sind beides Hunde, trotz der unglaublichen physischen Unterschiede zwischen den beiden (Größe, Form und Gewohnheiten/Instinkte).

Genauso wie Hunde sind Hanf und Marihuana verschieden genug, um individuelle Namen und Verwendungen zu rechtfertigen, aber sie sind sich so ähnlich, dass sie sich immer noch miteinander vermehren können.

Der größte Unterschied in den Wachstumsgewohnheiten zwischen den beiden ist, dass Hanf kein THC in bedeutsamer Menge produziert. Stattdessen konzentriert sich Hanf auf die Produktion anderer Cannabinoide wie CBD und CBC.

Marihuana hingegen wurde aufgrund seines THC-Gehalts gezielt gezüchtet. Diese Pflanzen werden hohe Konzentrationen an THC und CBD sowie anderen Cannabinoiden produzieren, die die Cannabispflanze herstellen kann.

Cannabinoid-Profilvergleich von Hanf und Marihuana

Diese Cannabinoid-Profile sind nur Beispiele.
Diese Werte können sich von einer Sorte zur nächsten erheblich unterscheiden.

Daher können CBD-Öle aus Marihuana THC enthalten, während CBD-Öle aus Hanf keine psychoaktiven Dosen THC enthalten.

In den Vereinigten Staaten und in fast allen Teilen der Welt gilt Hanf, aufgrund seiner Unfähigkeit THC zu produzieren (und somit psychoaktive Effekte), als legal, während Marihuana wegen seiner berauschenden Nebenwirkungen Beschränkungen unterliegt oder illegal ist.

Je nachdem, in welchem ​​Land Sie leben, können diese Gesetze erheblich variieren. Überprüfen Sie immer die örtlichen Gesetze, bevor Sie Hanf- oder Marihuana-Öle kaufen, um rechtlichen Problemen vorzubeugen.

2. Vollspektrum vs. CBD-Isolate

Es gibt drei Hauptphilosophien, wenn es darum geht zu entscheiden, welche Cannabinoid-Profile ein Unternehmen in seinen Produkten verwenden sollte:

A) Vollspektrum-Extrakte

Wie der Name schon sagt, enthält ein Vollspektrum-Extrakt alle natürlichen Cannabinoide, die in der Cannabispflanze vorkommen. Es wird große Mengen an CBD mit geringeren Konzentrationen an CBC, CBG, CBN und anderen Cannabinoiden enthalten.

Vollspektrum-Extrakte sind eine direktere Darstellung der gesamten Cannabispflanze.

Neben den verschiedenen Cannabinoiden in der Pflanze liefern Vollspektrum-Extrakte auch Terpene, Lignine, Polyphenole und verschiedene andere in der Cannabispflanze vorkommende sekundäre Pflanzenstoffe, die ihre eigenen medizinischen Wirkungen haben.

Im Allgemeinen gelten Vollspektrum-Extrakte als wirksamer als Isolate. Dies ist auf ein Konzept zurückzuführen, das allgemein als der “Entourage-Effekt” bekannt ist.

Bspl.: Labortest für ein Vollspektrum-Extrakt.
Beachten Sie, wie viele verschiedene Cannabinoide sich im Test nachweisen lassen.

B) CBD-Isolate

CBD-Isolate werden hergestellt, indem dem Prozess ein weiterer Reinigungsschritt hinzugefügt wird.

Sobald die sekundären Pflanzenstoffe aus den Blättern und Blüten der Pflanze extrahiert wurden, wird mit einem zusätzlichen Verfahren, der Chromatografie, das CBD von den übrigen Chemikalien abgetrennt.

Dies führt zu einem reinen CBD-Extrakt, frei von allen anderen sekundären Pflanzenstoffen.

CBD-Isolate bilden eine weiße kristalline Substanz. Produkte, die mit CBD-Isolaten hergestellt werden, sind tendenziell günstiger als Vollspektrum-Produkte. Denn obwohl zusätzliche Schritte mit der Herstellung verbunden sind, können Unternehmen Hanf von minderer Qualität für die Herstellung des Extrakts verwenden. Dies liegt daran, dass die meisten der anderen Bestandteile und potenzielle Verunreinigungen während des Isolationsprozesses entfernt werden.

Isolate erfordern tendenziell höhere Dosen als Vollspektrum-Extrakte, um dieselben Ergebnisse zu erzielen. Ihnen fehlen die zusätzlichen therapeutischen Vorteile der anderen Cannabinoide und Terpene in der Cannabispflanze.

Bspl.: Labortest für einen auf Isolaten basierenden Extrakt.
Beachten Sie, wie nur CBD im Test erscheint. 

C) Kontrolliertes Spektrum (Breitspektrum)

Es gibt auch eine dritte Art von CBD-Extrakten, die nicht allgemein diskutiert wird: Extrakte aus sogenanntem kontrollierten Spektrum (controlled spectrum extracts). Einige Unternehmen nennen sie auch “Breitspektrum-Extrakte”.

Sie werden hergestellt, indem die Cannabinoide und Terpene zunächst in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden, bevor sie in bestimmten Verhältnissen rekombiniert werden. Sie ahmen einen Vollspektrum-Extrakt nach, sind aber bei weitem nicht so vielfältig.

Diese Extrakte ähneln im Labortest einem Vollspektrum-Extrakt, werden aber synthetisch aus verschiedenen Isolaten (CBD-Isolat, CBC-Isolat, CBG-Isolat usw.) formuliert.

Extrakte mit kontrolliertem Spektrum können in Abhängigkeit von den Cannabinoid-Verhältnissen sehr unterschiedlich sein. Viele Hersteller werden auch Terpene zum Endprodukt hinzufügen.

Bspl.: Labortest für einen Extrakt mit kontrolliertem Spektrum.
Beachten Sie, wie einige Cannabinoide auftauchen und andere nicht.

3. Wie man sich für eine Art der CBD-Anwendung entscheidet

Es gibt so viele verschiedene Formen von CBD auf dem Markt, dass es schwierig sein kann, sich zu entscheiden, für welche Sie Ihr Geld ausgeben möchten.

Hier sind ein paar Beispiele wann Sie die Verwendung dieser Produkte in Betracht ziehen sollten:

A) CBD-Öle und -Tinkturen

CBD-Öle sind die häufigste Form von CBD-Produkten. Sie haben mehrere Vorteile gegenüber anderen CBD-Produkttypen:

  • Sie sind kostengünstig
  • Sie haben eine lange Haltbarkeit
  • Die Dosen können genau gewählt werden
  • Sie können mit anderen Zutaten gemischt werden, um den beabsichtigten Einsatz zu optimieren

CBD-Öl kann für praktisch alle Beschwerden verwendet werden für die CBD indiziert ist, einschließlich Hautkrankheiten.

Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, dann sind CBD-Öle ein sicherer Ausgangspunkt.

Je nachdem, wofür Sie CBD verwenden, ist es besser, etwas mit mittlerer oder hoher Konzentration zu finden. Diese Öle haben die größte Vielseitigkeit. Sie können hohe Dosen einnehmen oder bei Bedarf auf niedrigere Dosen verdünnen.

Die meisten Menschen können eine genaue Dosis mit einem hoch konzentrierten Öl treffen, selbst wenn sie relativ kleine Dosen einnehmen.

Öle mit hohen Konzentrationen sind fast immer auch die kostengünstigste Option. Sie kosten durchschnittlich etwa nur 0,09 $ pro mg CBD, im Vergleich zu Ölen mit niedrigeren Konzentrationen, die im Durchschnitt eher bei 0,14 $ pro mg CBD liegen.

B) CBD-Topika

CBD-Produkte zur topischen (äußeren) Anwendung eignen sich für alle Bereiche, die Haut, Muskeln oder Gelenke betreffen. Es liefert das CBD und andere Zutaten direkt an die betroffene Stelle.

Die meisten CBD-Topika auf dem Markt haben keine ausreichend hohe CBD-Konzentration, um einen wirklichen Wert für die Behandlung schwererer Symptome zu bieten. Sie können jedoch bei leichten Symptomen oder in der allgemeinen Hautpflege nützlich sein.

Die besten CBD-Topika haben eine Konzentration von mindestens 10 mg/ml und enthalten andere nützliche Inhaltsstoffe und Kräuterextrakte.

C) CBD-Kapseln

CBD-Kapseln können für die gleichen Anwendungsgebiete wie CBD-Öle und CBD-Tinkturen verwendet werden.

Der Unterschied besteht darin, dass die Kapseln vorab gemessene CBD-Dosen enthalten. Daher muss die einzunehmende Dosis nicht selbst abgemessen werden.

Der Nachteil ist, dass Sie weniger Kontrolle über die Dosis haben die Sie mit Kapseln erhalten. Außerdem sind sie in der Regel etwas teurer als gleichwertige Öle.

CBD-Kapseln sind ideal für alle, die ihre CBD-Ergänzung so einfach wie möglich gestalten möchten. Sie können CBD-Kapseln in verschiedenen Konzentrationen finden, je nach Ihrer Körpergröße und dem Verwendungszweck.

D) CBD-Zäpfchen

Das CBD wird durch Kapillaren im Rektum in den Blutkreislauf aufgenommen. Die meisten Leute würden verständlicherweise die anderen CBD-Optionen bevorzugen, da sie weniger invasiv sind.

Wo Zäpfchen wirklich glänzen, ist bei der Verringerung von Verdauungsbeschwerden. CBD kann bei Problemen wie entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom und verschiedenen anderen Beschwerden von großem Nutzen sein, weil das CBD direkt am Ort des Problems eingeführt wird.

CBD-Zäpfchen sind spezialisierte Produkte und sind im Vergleich zu anderen CBD-Produkten teurer.

E) CBD-Vape-Öle und Vape-Pens

Vape-Pens und Vape-Öle (E-Liquids) sind eine beliebte Art, CBD einzunehmen.

Sie sind bequem, einfach zu transportieren und liefern schnell wirkende Ergebnisse. Sie können alle Formen und Größen von Vape-Ölen und Stiften, in fast allen erdenklichen Geschmacksrichtungen finden. Sie können auch Varianten finden, mit denen Sie große Dampfwolken haben und andere, die diskreter sind.

Vape-Öle und Vape-Pens eignen sich hervorragend für Menschen, die ganztägige Linderung benötigen oder einfach nur Dampfen möchten, um ihre täglichen CBD-Dosen zu sich zu nehmen.

Der Nachteil von Vaping ist, dass es noch zu neu ist, um das Ausmaß der langfristigen negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu kennen.

F) CBD-Gummibonbons & Esswaren

CBD-Isolate können auch Esswaren hinzugefügt werden, um eine angenehmere CBD-Ergänzung zu erhalten. Sie werden oft zu Speiseölen oder Butter hinzugefügt, können aber auch zu Gummibonbons hinzugefügt werden. Dies ist sehr beliebt, da sie ähnlich wie eine CBD-Kapsel funktionieren und dabei noch gut schmecken.

CBD-Gummibonbons und andere Formen von CBD-Esswaren sind ausgezeichnete Produkte für diejenigen, die CBD gelegentlich bei leichten bis mittelschweren Symptomen einnehmen möchten. Bei schweren Symptomen sollte man sich jedoch nicht darauf verlassen. Große CBD-Dosen mit Gummibonbons einzunehmen, bedeutet auch hohe Dosen Zucker (was nicht gut für unsere Gesundheit ist).

G) CBD-Konzentrate

Ein CBD-Konzentrat ist ein gereinigtes Extrakt aus CBD-Isolat oder Vollspektrum-Extrakt.

CBD-Isolate sind reines (isoliertes) CBD und liegen im Allgemeinen in Form eines weißen kristallinen Pulvers vor. Diese Form des CBD-Konzentrats wird auch als CBD-Kristalle  bezeichnet.

Vollspektrum-Extrakte enthalten andere Cannabinoide, Terpene und andere sekundäre Pflanzenstoffe, wodurch sie eher wachs- und harzartig wirken. Diese Form des CBD-Konzentrats wird auch als Wachs oder Dab bezeichnet.

Die meisten CBD-Öle, -Kapseln und -Gummibonbons werden aus einem CBD-Konzentrat hergestellt, das zur einfachen Dosierung in ein Trägermedium verdünnt wurde. Konzentrate können daher auf dieselbe Weise wie andere Produkte verwendet werden, erfordern jedoch mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit, um eine zu starke Dosis zu vermeiden.

CBD-Konzentrate sind eine großartige Option für Menschen, die eine größere Dosis CBD benötigen, um eine Linderung ihrer Symptome zu erreichen. Sie sind auch eine gute Option für Leute, die ihre eigenen CBD-Topika, Kapseln, Gummibonbons oder Öle herstellen möchten.

4. Berechnung der Dosierung

Einer der verwirrendsten Aspekte beim erstmaligen Konsum von CBD, ist die Ermittlung der richtigen Dosis.

Das Dosieren ist verwirrend, da es von Person zu Person unterschiedlich sein kann.

Einige Faktoren die eine effektive CBD-Dosis beeinflussen können:

  1. Genetische Unterschiede in der Leber können den CBD-Stoffwechsel beeinflussen.
  2. Manche Symptome erfordern unterschiedliche Dosen, um spürbare Ergebnisse zu erzielen.
  3. Eine verminderte Darmgesundheit kann bedeuten, dass weniger CBD in den Blutkreislauf aufgenommen wird.
  4. Andere Inhaltsstoffe im CBD-Produkt können die Absorption verbessern oder verringern.
  5. Einige Menschen sind viel empfindlicher gegenüber CBD als andere.

All diese Faktoren können zusammenkommen, sodass die Dosierung für Neueinsteiger sehr schwierig wird. Aber das muss nicht so sein.

Die einfachste Art die richtige Dosis zu finden, ist, unsere Tabelle unten zu verwenden. Hiermit bekommen Sie einen ungefähren Ausgangspunkt für Ihre Dosis. Von dort aus können Sie diese ein paar Tage ausprobieren und verändern, um die richtige Dosis für Ihren Körper zu finden.

Geschätzte Dosierungen von CBD nach Körpergewicht & Stärke (in mg CBD):

Gewicht (kg)Geringe StärkeMittlere StärkeHohe Stärke
45 kg 10 mg30 mg 60 mg
56 kg13 mg38 mg 75 mg
68 kg15 mg45 mg 90 mg
79 kg17 mg52 mg105 mg
90 kg20 mg60 mg120 mg
102 kg22 mg67 mg135 mg
113 kg25 mg75 mg150 mg

Sobald Sie die richtige Dosis kennen, die Sie pro Tag einnehmen möchten, können Sie wählen, ob Sie Ihre Dosis in zwei oder drei verschiedene Dosen aufteilen möchten. Außerdem müssen Sie feststellen, wie viel Sie von Ihrem CBD-Produkt nehmen müssen, um Ihre Dosis zu erreichen.

Kapseln und Gummibonbons sind einfach, weil in der Regel angegeben ist, wie viel CBD sie pro Stück beinhalten.

Öle sind etwas schwieriger abzumessen, da Sie zuerst bestimmen müssen, wie viel CBD es pro ml Öl enthält. Dann müssen Sie die Menge berechnen, die Sie zu sich nehmen müssen, um die gewünschte CBD-Dosis zu erreichen.

5. Was Sie bei der Einnahme von CBD erwarten sollten

Abhängig von Ihren Beschwerden können Sie in manchen Fällen möglicherweise sofort nach der Einnahme von CBD Besserung erfahren. In anderen Fällen müssen Sie die CBD-Ergänzung für ein paar Tage, Wochen oder sogar Monate einnehmen, bevor Sie Anzeichen einer Linderung bemerken.

Es ist wichtig, eine realistische Erwartung zu haben, wenn Sie ein Medikament oder eine Ergänzung bei einem bestimmten Symptom oder einer bestimmten Krankheit anwenden.

Stellen Sie es sich so vor: Wenn Ihre Symptome lange gebraucht haben, um sich zu entwickeln, werden sie vermutlich auch lange brauchen, um wieder zu verschwinden.

Wenn Ihre Symptome schnell auftraten, neigen sie auch dazu, schnell wieder zu verschwinden.

Geschätzte Zeit bis zur spürbaren Linderung der Symptome mit CBD-Ergänzung:

Sofort (Am selben Tag)Kurzfristig (Innerhalb v. 2 Wochen) Langfristig (Länger als 2 Wochen)
• Arthritis
• Angstzustände
• Epilepsie
• Glaukom
• Entzündungen
• Reisekrankheit
• Stimmungsstörungen
• Migräne
• Multiple Sklerose
• Übelkeit
• Neuropathische Schmerzen
• Posttraumatische Belastungsstörung
• Rheuma
• Stress
• Schlaflosigkeit
• Schmerzen
• Verletzung des Rückenmarks
• ADD/ADHD
• Akne
• Angstzustände
• Arthritis
• Depressionen
• Hormonelle Störungen
• Epilepsie
• Entzündungen
• Fettleibigkeit
• Multiple Sklerose
• Neuropathische Schmerzen
• Obsessive Zwangsstörung
• Posttraumatische Belastungsstörung
• Rheuma
• Schmerzen
• Stimmungsstörungen
• Stress
• Schlaflosigkeit
• Verletzung des Rückenmarks
• ALS
• Alzheimer
• Asthma
• Atherosklerose
• Autismus
• Bipolare Störung
• Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
• Depressionen
• Diabetes
• Entzündliche Darmerkrankungen
• Hormonelle Störungen
• Fettleber
• Fettleibigkeit
• Fibromyalgie
• Herzerkrankungen
• Huntington-Krankheit
• Krebs
• Metabolisches Syndrom
• Neurodegeneration
• Nierenerkrankungen
• Parkinson
• Posttraumatische Belastungsstörung
• Schizophrenie
• Stimmungsstörungen
• Sucht
• Traumatische Hirnverletzung

6. Wann man CBD vermeiden sollte

CBD ist nicht für jeden geeignet. Hier sind einige der wichtigsten Umstände, unter denen man CBD vermeiden sollte.

A) Bei schweren Depressionen

CBD wird oft zur Behandlung von Depressionen vorgeschlagen. Obwohl es bei leichten bis mittelschweren Depressionen einen großen Vorteil bietet, ist es möglicherweise nicht für Menschen mit schweren chronischen Depressionen geeignet.

Eine große Meta-Bewertung analysierte 57 separate Studien mit Cannabis und Depressionen, um festzustellen, ob ein regelmäßiger Cannabiskonsum mit Depressionen verbunden war oder nicht. Die Studie kam zu dem Schluss, dass langfristiger Cannabiskonsum das Risiko einer Depression erhöht [6].

Jeder, der unter schweren Depressionen leidet, sollte darauf verzichten, CBD oder andere Cannabisprodukte ohne Aufsicht eines zugelassenen Arztes zu verwenden.

B) In Verbindung mit Benzodiazepin-Medikamenten

Benzodiazepin-Medikamente werden zur Behandlung von Angst- und Schlafstörungen eingesetzt. Sie wirken, indem sie die Effekte des Neurotransmitters GABA verstärken. Dies ist ebenfalls einer der Wege, wie CBD seine beruhigende Wirkung entfaltet.

Medikamente wie Xanax und Valium sind dabei deutlich potenter als CBD. Sie können allerdings in Kombination mit anderen Medikamenten oder Ergänzungsmitteln, die durch GABA wirken, zu schwerwiegenden Nebenwirkungen oder einer möglichen Abhängigkeit führen.

Daher wird dringend empfohlen, dass Sie Marihuana oder jegliche CBD-Produkte nicht zusammen mit verschreibungspflichtigen Benzodiazepin-Medikamenten verwenden.

C) An Orten wo CBD illegal ist

Leider ist CBD in einigen Ländern immer noch illegal.

Die Gesetze ändern sich ständig, also sollten Sie sich Ihr Land, Ihren Bundesstaat oder Ihre Provinz einzeln ansehen, um sich über die Gesetze des Ortes, an dem Sie leben, auf dem Laufenden zu halten.

Wir empfehlen nicht, CBD an Orten zu verwenden, an denen dieser Wirkstoff illegal ist.

Hier sind einige Alternativen, die Sie in diesem Fall ausprobieren können:

  • Kratom (Mitragyna speciosa): Bei Schmerzen, Stress und Angstzuständen.
  • Kurkuma (Curcuma longa): Bei Schmerzen und Entzündungen.
  • Weihrauch (Boswellia serrata): Bei Schmerzen, Entzündungen und Arthritis.
  • Ginkgo (Ginkgo biloba): Bei Neurodegenerationen und Herzerkrankungen/Atherosklerose.
  • Bacopa (Bacopa monieri): Bei Neurodegenerationen und neurologischen Erkrankungen.

7. Allgemeine Nebenwirkungen von CBD

Obwohl CBD von Zulassungsbehörden wie der FDA als sehr sichere Ergänzung angesehen wird, gibt es immer noch einige Nebenwirkungen, die auftreten können. Insbesondere bei empfindlichen Personen oder bei hohen Dosen.

Mögliche Nebenwirkungen von CBD:

  • Abgeschlagenheit
  • Angstzustände
  • Benommenheit
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Ermüdung
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwindelgefühle
  • Trockener Mund
  • Übelkeit
  • Veränderungen des Appetits

8. Lesen Sie Unternehmens- & Produktbewertungen, bevor Sie etwas kaufen

Die CBD-Industrie ist nach wie vor äußerst unreguliert. In gewisser Weise ist dies eine gute Sache, denn es bedeutet, dass die Kosten für CBD-Produkte für die meisten Menschen erschwinglich bleiben können und es gibt für Unternehmen die Möglichkeit, mit neuen und interessanten Produkten zu innovieren.

Es bedeutet aber auch, dass Unternehmen, die auf schnellen Profit aus sind, sich ohne großen Widerstand auf den Markt schleichen und minderwertige CBD-Produkte verkaufen können.

Tatsächlich gibt es eine alarmierende Anzahl von CBD-Herstellern, die Produkte mit falschen Cannabinoidangaben herstellen oder kontaminierten Hanf verwenden. Es ist auch üblich, dass ein Unternehmen durchschnittliche oder unterdurchschnittliche CBD-Extrakte verwendet und unter einem neuen Branding als Premium-Produkt weiterverkauft.

Es kann unglaublich schwer zu erkennen sein, wenn dies geschieht.

Der beste Weg ein Unternehmen und seine Produkte zu überprüfen, ist, die Bewertungen von Experten durchzulesen.

Daily CBD hat Hunderte von Herstellern überprüft und bietet qualitative Informationen über Kriterien wie Unternehmensphilosophie/Leitbild, Hanfquelle/Qualität, Formulierung der Produkte, Kundenservice, Innovation des Unternehmens und Sicherheit ihrer Produkte.

Ein paar letzte Worte zu Cannabidiol (CBD)

CBD ist ein ziemlich neues Gesundheitsergänzungsmittel für viele medizinische Zustände und Symptome.

Es ist viel komplexer als viele andere Gesundheitsergänzungsmittel, aufgrund der Komplexität des Endocannabinoid-Systems durch das es wirkt. Dieses System ist daran beteiligt, die Organe im ganzen Körper im Gleichgewicht zu halten (Homöostase). Dies gibt CBD einen bidirektionalen Effekt und macht es für die Forscher sehr schwierig zu quantifizieren.

Dennoch gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für dieses Präparat. Der schwierigste Teil ist die Entscheidung, welche Produkte man kaufen und wie viel man einnehmen sollte.

Mit unseren oben aufgeführten Richtlinien können Sie die Zeit bis zur Auswahl der richtigen Dosis drastisch verkürzen. Zusätzlich können Sie Geld sparen, indem Sie unsere Unternehmens- und Produktbewertungen durchlesen und vermeiden, dass Sie Ihr hart verdientes Geld für minderwertige CBD-Produkte ausgeben. Es ist auch wichtig, die richtigen Erwartungen bei der Einnahme von CBD zu haben. Einige Beschwerden können sofort verschwinden, wenn das CBD beginnt zu wirken. Bei anderen können bei regelmäßiger Anwendung Wochen oder sogar Monate vergehen, bevor eine Verbesserung auftritt.

Seien Sie also geduldig und beharrlich bei der Einnahme von CBD und konsultieren Sie immer Ihren Arzt, wenn Sie CBD oder ein anderes Gesundheitsergänzungsmittel für eine bestimmte Krankheit verwenden. Besonders wenn Sie andere Medikamente zur gleichen Zeit einnehmen.

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