Basierend auf Beweisen

CBD bei Angststörungen: Aktuelle Forschung & Erkenntnisse

Immer mehr Menschen leiden unter Angststörungen. Sie sorgen für übermäßige geistige Stimulation und für Gefühle von Angst und Sorge. Wenn Ängste Einfluss auf das alltägliche Leben nehmen, kann dies die Lebensqualität sehr einschränken. CBD hat eine ganze Reihe von positiven Wirkungen auf Ängste. Wir erklären Ihnen, wie es wirkt.

Artikel von
Justin Cooke , vor 10 Monaten gepostet

Stress ist ein natürlicher Prozess, der unserer Sicherheit dient und uns die besten Überlebenschancen gibt, wenn wir uns mit einer gefährlichen Situation konfrontiert sehen. Bei vielen Menschen äußert sich diese natürliche Stressreaktion jedoch übermäßig stark und schränkt die Fähigkeit ein, alltäglichen Aktivitäten nachzugehen.

Angststörungen zählen zu einem Spektrum verschiedener gesundheitlicher Störungen, die auf eine in ihrer Funktion gestörte Stressreaktion zurückgehen. Die Reaktion auf Stress kann zu heftig oder zu häufig sein oder auch zu lange andauern.

In den vergangen Jahren hat CBD, einer der aktiven, aber nicht-psychoaktiv wirkenden Bestandteile der Cannabispflanze, eine Reihe von positiven Effekten bei Angstzuständen gezeigt. Es wird verwendet, um die üblichen Begleiterscheinungen wie Schlaflosigkeit oder Muskelverspannungen zu regulieren. Es kann sogar hilfreich bei der Bekämpfung der Ursachen der Angststörung sein.

Wir werden hier darüber sprechen, wie CBD als natürliche Behandlungsmöglichkeit bei Angstzuständen immer beliebter wird, und wie Sie am besten beginnen können, ihre schlimmsten Symptome in den Griff zu bekommen.

  • Inhaltsübersicht

Zusammenfassung: Anwendung von CBD bei Angststörungen

Angststörungen haben viele verschiedene Ursachen. Man kann diese am besten bekämpfen, indem man sich den Ursachen stellt. Zu diesen können Ernährungsdefizite, unbewältigte Traumata aus der Vergangenheit oder Missbrauch von Medikamenten oder Drogen gehören.

CBD kann zusätzlich zu anderen Behandlungen sehr hilfreich sein, da es eine Reihe von angstlösenden Vorteilen bietet.

Wirkung von CBD bei Angstzuständen

  • Verringert die Muskelspannung
  • Stimuliert den Neurotransmitter für Entspannung – GABA
  • Reguliert die Immunabwehr
  • Lindert die häufigsten Begleiterscheinungen von Angstzuständen wie Schlaflosigkeit oder Verdauungsprobleme
  • Wirkt regulierend auf den Hypothalamus. Dieser ist für die Regulierung von Angst zuständig

Tipps, wie Sie bei Angststörungen den besten Nutzen aus CBD ziehen können

  1. Nutzen Sie nicht nur CBD allein. Kombinieren Sie es mit anderen Behandlungsmethoden für Angststörungen, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen
  2. Seien Sie vorsichtig mit dem THC-Anteil. Manche CBD-Produkte enthalten THC, das bei einigen Menschen Ängste auslösen kann
  3. Verwenden Sie nur hochwertige CBD-Produkte. CBD-Produkte von minderwertiger Qualität sind oftmals verunreinigt und können die Angstsymptome noch schlimmer machen
  4. Fangen Sie mit einer niedrigen Dosis an und erhöhen Sie diese mit der Zeit langsam. Beginnen Sie immer mit einer niedrigen Dosis, wenn Sie CBD bei Ängsten einsetzen, um die Symptome nicht schlimmer zu machen

Was ist eine Angststörung?

Angst ist eine ganz normale, sogar gesunde, Emotion. Sie kann allerdings außer Kontrolle geraten und dann unserer Gesundheit schaden. 

“Gesunde” Angst dient dazu, unseren Körper vor Gefahren zu schützen. Wir können Angst verspüren, wenn wir an einem tiefen Abgrund stehen. Die einsetzende Nervosität und das Unbehagen sind dazu da, dass wir vorsichtig sind, damit wir nicht stolpern und herunterfallen. Zusätzlich können wir Angst verspüren, wenn wir Auge in Auge mit einem hungrigen Tier sind. Die Angst hilft uns zu kämpfen oder zu fliehen.

Allerdings können überdurchschnittlich hohe Angstlevel für einige Menschen große Probleme darstellen. 

Bei einer gesundheitlichen Störung zeichnet sich die Angst durch Gefühle übermäßiger Nervosität, Angst und Sorge aus. Körperliche Symptome wie Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck, Herzrasen, Muskelzuckungen und flaches Atmen sind bei “Angstattacken” ebenfalls typisch.

Ungesunde Angst ist eine Überreaktion auf normale Stressfaktoren um uns herum. Dinge, wie zu öffentlichen Veranstaltungen zu gehen, bevorstehende Fristen oder finanzielle Probleme sind häufige Ursachen für klinische Angststörungen. Unsere normale Stressreaktion wird verstärkt und das bringt umfassende negative Begleiterscheinungen mit sich, die in dieser Situation keine Hilfe sind.

Es ist ein Hauptbestandteil bei der Behandlung von Ängsten, dass wir die Reaktion unseres Gehirns auf Stress verbessern. 

Arten von Angststörungen

  • Generalisierte Angststörung (GAS)
  • Panikstörung
  • Spezifische Phobien
  • Soziale Angststörung (SAS)
  • Selektiver Mutismus
  • Trennungsangststörung

Die Grundlagen von Stressreaktionen

Stress ist einer der Hauptbestandteile von Angst. Wenn uns etwas bedroht, kommt eine besondere Region im Gehirn, nämlich der Hypothalamus, ins Spiel. Der Hypothalamus hat das Ziel, angemessen auf den Stress zu reagieren, sodass wir die Situation bewältigen können.

Der Hypothalamus regelt die Intensität des Stresses, indem es die Ausschüttung von Hormonen wie Cortisol und Noradrenalin stimuliert. Diese können physische Veränderungen im Körper auslösen. Der Hypothalamus ist dafür verantwortlich, die Intensität der Stressreaktion zu kontrollieren, damit sie der Gefahr, in der wir uns befinden, angemessen ist.

Die physiologischen Veränderungen bei Stress umfassen:

  • Gesteigerte Wahrnehmung
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel (um den Muskeln mehr Energie zu liefern)
  • Verdauungs- und Immunfunktionen werden eingeschränkt (um die Energie für Gehirn und Muskeln zu verwenden)
  • Verringertes Schmerzempfinden

Bei geringeren Sorgen (wie zum Beispiel im Stau festzustecken) wäre die angemessene Reaktion nur eine leichte Stressreaktion. Wir brauchen unser Immunsystem und unsere Verdauung nicht abzuschalten, um mit dieser Art von Stress umzugehen.

Bei größeren Sorgen (wie zum Beispiel mit einer Waffe bedroht zu werden) ist die angemessene Reaktion sehr viel intensiver. In diesem Fall wäre sie für uns von Nutzen, da sie die Chance vergrößert, lebendig aus der Situation herauszukommen, indem sie die Muskeln mit mehr Energie versorgt (erhöhter Blutzuckerspiegel) und unsere Aufmerksamkeit schärft, indem sie stimulierende Substanzen im Gehirn freisetzt, wie Orexin, Histamin und Noradrenalin.

Bei vielen Menschen, die an Angststörungen leiden, reagiert der Hypothalamus in solch einer Situation über. Geringer Stress, wie zum Beispiel der Besuch einer öffentlichen Veranstaltung, führt zu einer ausgewachsenen Stressreaktion. Dies bezeichnen wir als Angststörung.

Die Phasen einer Angststörung

Ängste können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, aber sie durchlaufen in der Regel allgemeine Phasen.

Phase 1: Stressauslöser

Die erste Phase des Angstzustandes ist ihr Auslöser. Dies ist das Ereignis oder der Gedanke, der die Stressreaktion auslöst. Es gibt viele verschiedene Auslöser und jeder hat seine eigenen, persönlichen Auslöser. 

Häufige Auslöser für Angstzustände:

  • Finanzielle Sorgen
  • Bevorstehende soziale Ereignisse
  • Verlust eines geliebten Menschen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Bevorstehende Fristen bei der Arbeit
  • Prüfungen

Die Angstzustände mancher Menschen werden durch irrationale Ängste ausgelöst, was man als Phobien bezeichnet. Es gibt viele Gründe, warum Menschen diese Ängste haben, aber der häufigste ist ein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit, das in direktem Bezug zum Auslöser steht.

Beispiele für häufige Phobien:

  • Akrophobie – Höhenangst
  • Arachnophobie – Angst vor Spinnen
  • Ophidiophobie – Angst vor Schlangen
  • Agoraphobie – Angst davor, in der Öffentlichkeit eine Panikattacke zu haben
  • Mysophobie – Angst vor Bakterien
  • Algophobie – Angst vor Schmerz

Der erste Schritt bei der Behandlung von Angststörungen ist es, den Auslöser zu finden. Es hilft zu notieren, wann die Angstzustände auftreten und welche Ereignisse oder Gedanken möglicherweise zu dieser Reaktion geführt haben. 

Phase 2: Reaktion des Hypothalamus

Egal was die Angst ausgelöst hat, in der nächsten Phase kommt die Reaktion des Hypothalamus ins Spiel.

Den Hypothalamus kann man als “Chef im Kontrollraum” ansehen. Er reagiert auf Stress, indem er anderen Organen befiehlt, Maßnahmen zu ergreifen.

Wenn er Stress empfindet, sendet er Hormone an die Nebennieren, sodass die primären Stresshormone Cortisol, Epinephrin und Noradrenalin ausgeschüttet werden (Phase 3).

Wie CBD helfen kann

Bei vielen Menschen, die an Angststörungen leiden, liegt die Ursache des Problems im Hypothalamus selbst. Er reagiert auf geringen Stress, als sei er sehr bedeutend und lebensbedrohlich. CBD ist in diesem Fall ausgesprochen hilfreich, denn es wirkt direkt am Hypothalamus und desensibilisiert ihn für kleinere Stresssituationen (mehr dazu weiter unten).

Phase 3: Aktivierung des Sympathischen Nervensystems (SNS)

Das Nervensystem hat zwei Seiten: Das Sympathische Nervensystem und das Parasympathische Nervensystem. 

Das Sympathische Nervensystem (SNS) ist der Teil des Nervensystems, der verantwortlich für das ist, was wir als Stress erleben. Es wird durch Cortisol und Noradrenalin aktiviert.

Das Parasympathische Nervensystem (PNS) ist genau das Gegenteil. Es ist verantwortlich für die Wiedereinführung von Entspannung und Erholung, wenn der Stressmoment vorbei ist.

Diese zwei Seiten des Nervensystems arbeiten miteinander in zwei verschiedene Richtungen, wie Yin und Yang. Wenn eine Seite aktiviert ist, wird die andere unterdrückt.

Während einer Stressreaktion oder Panikattacke wird das SNS aktiviert, was zu den Veränderungen führt, die man bei einer Stressreaktion am häufigsten erfährt, zum Beispiel:

  • Stimulierende Neurotransmitter werden ins Gehirn geschickt, um die Aufmerksamkeit zu steigern
  • Das Immunsystem wird heruntergefahren
  • Das Verdauungssystem wird heruntergefahren
  • Der Herzschlag wird schneller
  • Die Bronchien, die zu den Lungen führen, weiten sich, damit mehr Luft in sie gelangen kann
  • Die Leber schüttet Glukose in die Blutbahn aus, um die Energie zu steigern

Wie CBD helfen kann

Bei manchen Menschen ist die SNS-Aktivierung überzogen. Das Resultat davon sind schwerwiegende Veränderungen im Körper, selbst bei einer nur geringen Änderung des Gleichgewichts zwischen SNS und PNS. CBD kann hier helfen, da es das PNS direkt stimulieren kann (durch GABA und verwandte Neurotransmitter).

Phase 4: Erholung

Ist der Stress erst einmal vorbei, muss der Körper sich erholen. In dem Moment hört der Hypothalamus damit auf, Hormone auszuschütten, und das Cortisol wird schließlich von der Leber abgebaut. 

Wenn das passiert, gibt es eine Veränderung im Gleichgewicht zwischen SNS und PNS. 

Wir entspannen uns, die Aktivität des Gehirns verlangsamt sich, Immun- und Verdauungssystem nehmen ihre Arbeit wieder auf und der Blutzuckerspiegel fällt wieder auf einen normalen Wert.

Dies wird als die “Ausruhen-und-Verdauen”-Reaktion bezeichnet.

Wie CBD helfen kann

Menschen, die unter Angststörungen leiden, haben gerade mit dieser Phase besondere Schwierigkeiten. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich vollständig zu entspannen. Medizinisch gesehen werden diese Menschen durch das SNS dominiert, denn das SNS ist der Teil des Nervensystems, der häufiger aktiv als inaktiv ist.

CBD kann genutzt werden, um das PNS in Schwung zu bringen. Das löst eine Änderung im Gleichgewicht zwischen SNS und PNS aus.

Physiologischer ProzessWährend einer Angst- oder PanikattackeWirkung von CBD
Herzschlag↑↑↑↓↓↓
Blutdruck↑↑↑↓↓↓
Immunsystem↓↓↓↑↑↑
Verdauungssystem↓↓↓↑↑↑
Neurostimulation↑↑↑↓↓↓
Blutzuckerspiegel↑↑↑↓↓↓

Symptome von Angststörungen

  • Schneller Herzschlag
  • Hoher Blutdruck
  • Verwirrung
  • Schwindel
  • Tinnitus (Klingeln im Ohr)
  • Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • Verdauungsprobleme (Verstopfung oder Durchfall)
  • Hyperventilation
  • Häufige Erkältungen oder grippale Infekte

Ursachen für Angststörungen

  • Alkoholkonsum
  • Koffein
  • Herzerkrankungen
  • Unfähigkeit, wirksam mit Stress umzugehen
  • Nährstoffmangel
  • Drogenkonsum
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Schlafentzug
  • Rauchen
  • Traumatische Vergangenheit

Leitfaden für die Nutzung von CBD bei Angstzuständen

Schauen wir uns nun an, wie wir CBD einsetzen können, um die Symptome von Angststörungen zu lindern. Wie es wirkt und welche Dosis man einnehmen sollte.

Untersuchungen in den frühen 80er Jahren haben den Unterschied zwischen der Wirkung des psychoaktiven Hauptcannabinoids THC und dem primären nicht-psychoaktiven Cannabinoid CBD hervorgehoben [1]. Die an dieser Studie beteiligten Forscher berichteten, dass CBD nicht die angstauslösende Wirkung von THC hat.

Eine klinische Doppelblindstudie mit vier separaten Gruppen von je 10 Leuten, die dazu gezwungen wurden öffentlich vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen, maß die Wirkung dreier angsthemmender Medikamente. Den Teilnehmern wurde vor der Veranstaltung entweder 300 mg CBD, 10 mg Diazepam, 5 mg Ipsapiron oder ein Placebo verabreicht. Die Studie zeigte, dass die CBD- und die Ipsapiron-Gruppe von der größten Wirkung in Bezug auf die Angstsymptome während und nach des öffentlichen Sprechens profitieren konnten [2].

Eine andere Studie untersuchte mit Hilfe von funktionaler Hirntomografie, wie CBD bei Angstzuständen auf das Gehirn wirkt [4]. Bei der Studie kam heraus, dass CBD die Angstsymptome bei der Behandlungsgruppe wirksam regulierte. Hirntomografische Aufnahmen zeigten einen Rückgang des Blutflusses in den parahippocampalen und den hippocampalen Hirnregionen. Beide Bereiche sind dafür bekannt, dass sie sehr stark an Angstzuständen beteiligt sind. Wissenschaftler der Studie nahmen an, dass der Mechanismus für das Eingreifen von CBD im Hochregulieren des Endocannabinoid-Systems im Gehirn liegt.

CBD erhöht die GABA-Aktivität im Gehirn  [3, 5]. Dies ist der primäre Neurotransmitter, der für die Umkehrung der Stress- und Angstreaktion zuständig ist. Viele der Medikamente, die zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt werden, nutzen diesen Mechanismus ebenfalls. Dazu gehören Benzodiazepine und Barbiturate wie Xanax und Diazepam. 

Schritt 1: Finden Sie das beste CBD-Öl zur Behandlung Ihrer Angstzustände

Es gibt momentan so viele Firmen im CBD-Bereich, dass es schwierig sein kann zu wissen, welches Produkt man kaufen soll. Um es noch schlimmer zu machen, bieten viele der Unternehmen am Markt, Produkte minderwertiger Qualität an. Bei der steigenden öffentlichen Beliebtheit von CBD-Ergänzungsmitteln ist es kein Wunder, dass so viele Firmen unterdurchschnittliche Produkte herstellen, um möglichst viel Gewinn aus dem Hype zu schlagen. Ohne dass sie ihre Produkte den notwendigen rigorosen Qualitätskontrollen unterziehen, um damit sicherzustellen, dass ihre Produkte sicher und wirksam sind.

Wir haben uns erlaubt, diese Produkte für Sie zu bewerten: Wir haben uns Hunderte von CBD-Ölen und -Tinkturen, Kapseln, Esswaren und Vape-Öle angesehen, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Beim Thema Angstzustände ist es besonders wichtig, sicherzugehen, dass die Produkte die man verwendet von bestmöglicher Qualität sind und dass sie keine Schwermetalle, Pestizide oder mikrobiologischen Verunreinigungen enthalten. Der Grund dafür ist, dass all diese Stoffe Angstzustände auslösen können. Und diese Wirkung will man bei einem Produkt, das man einnimmt, um Symptome der Angststörung zu lindern, sicherlich nicht in Kauf nehmen.

Der einzige Weg sicherzugehen, dass keine dieser Verunreinigungen im Endprodukt enthalten sind, ist ein Blick auf unabhängige Labortests zu werfen.

Wenn das Unternehmen zu dem Sie recherchieren, diese nicht liefern kann, vergessen Sie es und befassen Sie sich mit dem Nächsten. 

Wenn Sie keine Bestätigung dafür haben, dass die Produkte sicher sind, müssen Sie annehmen, dass sie es nicht sind. Es gibt da draußen zu viele verunreinigte CBD-Produkte, sodass Sie nichts riskieren sollten.

Für weitere Informationen, wie man die besten CBD-Produkte findet, sehen Sie sich unsere Leitfäden für Käufer an:

Schritt 2: Die optimale Einstiegsdosis finden

Die Dosierung von CBD kann für Neueinsteiger eine Herausforderung darstellen. Um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, haben wir diesem Artikel eine allgemeine Dosierungstabelle beigefügt. Anhand Ihres Körpergewichts und der gewünschten Stärke können Sie die CBD-Menge, die Sie für die gewünschte Wirkung benötigen, grob einschätzen.

Empfohlene Stärke bei der Behandlung von Angststörungen: Mittlere bis hohe Stärke

Tägliche CBD-Dosen anhand von Körpergewicht und Stärke (in mg)

Gewicht (kg)Geringe StärkeMittlere StärkeHohe Stärke
45 kg 10 mg30 mg 60 mg
56 kg13 mg38 mg 75 mg
68 kg15 mg45 mg 90 mg
79 kg17 mg52 mg105 mg
90 kg20 mg60 mg120 mg
102 kg22 mg67 mg135 mg
113 kg25 mg75 mg150 mg

Schritt 3: Beobachten Sie die Wirkung des CBD

Wie bei vielen neurologischen Erkrankungen oder Erkrankungen des Gemüts, ist es ratsam, sich Notizen zu den Symptomen zu machen, wenn Sie ein neues Ergänzungsmittel oder Medikament ausprobieren. 

Dies gibt Ihnen zu Anfang einen Anhaltspunkt und Sie können leichter Ihren Fortschritt verfolgen (negativ oder positiv). Außerdem sehen Sie, ob Ihr neues Ergänzungsmittel oder Ihr Medikament wirkt. 

Wir empfehlen, sich vor der Einnahme von CBD ein paar Minuten Zeit zu nehmen und die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie würden Sie Ihre Stimmung auf einer Skala von 1-10 bewerten (1 für sehr schlecht, 10 für sehr gut)
  • Wie würden Sie Ihre Schlafqualität auf einer Skala von 1-10 bewerten?
  • Wenn Sie eine Angstattacke durchleben, wie würden Sie die Stärke auf einer Skala von 1-10 einordnen?
  • Wie ist Ihre Energie auf einer Skala von 1-10?
  • Was sind die Auslöser für ihre Angstsymptome?
  • Wie viele Angstattacken haben Sie durchschnittlich am Tag? In der Woche?
  • Welche anderen Symptome erleben Sie neben Ihrer Angst?
  • Wodurch werden Ihre Symptome verbessert?

Nachdem Sie CBD einen Monat lang eingenommen haben, beantworten Sie diese Fragen erneut. Gibt es Verbesserungen? Hat sich irgendetwas verschlechtert?

Einige der Wirkungen von CBD-Ergänzungsmitteln sind nicht sofort spürbar, besonders wenn es um Schlaflosigkeit und die Intensität der Angstattacken geht. Sie können die meisten Vorteile nach etwa ein oder zwei Monaten erwarten. Diese können beinhalten, dass die Angstzustände weniger häufig auftreten oder Sie Verbesserungen bei den damit zusammenhängenden Beschwerden, wie Depressionen oder Erschöpfung, verspüren. 

Wann man CBD bei Angstzuständen nicht verwenden sollte

Es gibt eine Reihe von Vorteilen die CBD Menschen bieten kann, die von Angststörungen betroffen sind. Es gibt allerdings auch Fälle, in den CBD weniger empfehlenswert ist.

Eine Beispiele umfassen:

  • Wenn Sie antipsychotische Medikamente einnehmen
  • Wenn Sie Blutverdünner einnehmen
  • Sämtliche Produkte mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,3 %, da THC die Angstsymptome verschlimmern kann
  • Wenn Sie außerdem an einer bipolaren Störung oder Manie leiden, es sei denn, die Behandlung wird von einem Arzt überwacht

Referenzen

  1. Zuardi, A. W., Shirakawa, I., Finkelfarb, E., & Karniol, I. G. (1982). Action of cannabidiol on the anxiety and other effects produced by Δ 9-THC in normal subjects. Psychopharmacology, 76(3), 245-250.
  2. Zuardi, A. W., Cosme, R. A., Graeff, F. G., & Guimarães, F. S. (1993). Effects of ipsapirone and cannabidiol on human experimental anxiety. Journal of psychopharmacology, 7(1_suppl), 82-88.
  3. Banerjee, S. P., Snyder, S. H., & Mechoulam, R. A. P. H. A. E. L. (1975). Cannabinoids: influence on neurotransmitter uptake in rat brain synaptosomes. Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, 194(1), 74-81.
  4. Crippa, J. A. S., Derenusson, G. N., Ferrari, T. B., Wichert-Ana, L., Duran, F. L., Martin-Santos, R., … & Filho, A. S. (2011). Neural basis of anxiolytic effects of cannabidiol (CBD) in generalized social anxiety disorder: a preliminary report. Journal of Psychopharmacology, 25(1), 121-130.
  5. Bakas, T., Van Nieuwenhuijzen, P. S., Devenish, S. O., McGregor, I. S., Arnold, J. C., & Chebib, M. (2017). The direct actions of cannabidiol and 2-arachidonoyl glycerol at GABAA receptors. Pharmacological research, 119, 358-370.

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