Basierend auf Beweisen

CBD und posttraumatische Belastungsstörung: Aktuelle Forschung & Erkenntnisse

Studien haben gezeigt, dass Cannabidiol (CBD) eine Reihe positiver Effekte auf die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) hat. Wie genau wirkt es? Und kann es wirklich helfen?

Artikel von
Jodi Allen , vor 11 Monaten gepostet

Mindestens 10 % aller Menschen sind zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben von PTBS betroffen [1].

Die meisten von uns haben auf irgendeine Weise ein Trauma erfahren. Dies kann viele Ursachen haben: Missbrauch, Krieg, Unfälle, Katastrophen oder traumatischer Verlust. Ein Trauma kann uns überwältigen und uns die Fähigkeit nehmen, damit umzugehen. Die Reaktion auf ein Trauma kann verheerende Folgen haben. Wenn sich jemand verzweifelt, fremd in der Welt oder isoliert fühlt, nachdem er ein lebensbedrohliches Erlebnis erfahren hat oder Zeuge dessen geworden ist, kann es sein, dass er oder sie an PTBS leidet. Gegenwärtige Behandlungsmethoden sind oft erfolglos und manche rufen unerwünschte Nebenwirkungen hervor.

Studien haben kürzlich bestätigt, dass Cannabidiol (CBD), ein Bestandteil von Cannabis sativa, sehr hilfreich bei der Behandlung von PTBS-Symptomen ist.

Wir werden hier über PTBS sprechen, die Symptome erklären und darlegen, wie CBD-Öl bei der Regeneration nach Traumata unterstützend helfen kann.

Fangen wir an.

  • Inhaltsübersicht

Was ist PTBS?

PTBS ist eine chronische psychische Erkrankung, die sich nach einem traumatischen Erlebnis entwickeln kann.

Sie fragen sich vielleicht, ob Sie oder jemand, der Ihnen am Herzen liegt, eine PTBS hat.

Oft glauben Menschen nicht, dass sie die Kriterien erfüllen oder das “Recht” haben, eine PTBS zu haben, weil diese regelmäßig mit Ersthelfern und Veteranen des Militärs in Verbindung gebracht wird.

PTBS kann jedoch jeden betreffen.

Was ist ein traumatisches Erlebnis?

Traumatische Erlebnisse können daraus bestehen, dass man lebensbedrohliche Ereignisse, die intensive Angst oder eine Bedrohung der eigenen Sicherheit auslösen, am eigenen Körper erlebt oder Zeuge dieser Ereignisse wird. 

Einige Beispiele für traumatische Erlebnisse umfassen:

  • Häusliche Gewalt oder Missbrauch
  • Miterleben, wie jemand getötet oder schwer verletzt wird
  • Überleben eines Auto-/Bahn-/Bus-Unfalls oder eines Flugzeugabsturzes
  • Eine schwere Krankheit diagnostiziert bekommen oder einen Herzinfarkt überleben
  • Opfer von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung werden
  • Opfer eines Verbrechens, einer Entführung, von Stalking oder Folter werden
  • Durchleben eines lebensverändernden Ereignisses, wie Scheidung, Arbeitslosigkeit oder der Tod eines geliebten Menschen
  • Erleben einer Naturkatastrophe wie Waldbrand, Erdbeben oder Überschwemmung
  • Erfahrung von Krieg, Unruhen oder eines Terroranschlags

Was sind die Symptome bei PTBS?

Menschen die mit PTBS leben, leiden häufig unter mehreren Symptomen. Körper und Geist versuchen, mit dem belastenden Erlebnis fertig zu werden.

PTBS kann sich auf viele Arten manifestieren: Sie kann von Angstzuständen und Depressionen bis hin zu rücksichtslosem Verhalten reichen. Darmprobleme, Migräne, Kopfschmerzen und ein geschwächtes Immunsystem gehören zu häufigen Symptomen von PTBS.

Die Amerikanische Gesellschaft für Angststörungen und Depressionen [2] benennt die gängigsten Symptome einer PTBS wie folgt:

  1. Flashbacks des traumatischen Erlebnisses
  2. Körperliche Symptome (wie Herzrasen, Schwitzen, verminderte Denkfähigkeit)
  3. Schlafstörungen
  4. Übermäßige Emotionalität, Stimmungsschwankungen (wie Wut, Scham, Beschuldigungen, Negativität)
  5. Emotionale Distanziertheit
  6. Negative Überzeugungen und Gefühle
  7. Intensive Gedanken und Erinnerungen
  8. Hypervigilanz/Angststörungen
  9. Leben in Angst
  10. Albträume und seltsame Träume
  11. Schwierigkeiten, einem geregelten Berufsalltag nachzugehen
  12. Konzentrationsschwierigkeiten
  13. Vermeidung und soziale Isolation
  14. Drogenmissbrauch

PTBS-Symptome können von einigen Monaten bis zu viele Jahre nach dem Ereignis andauern. Manchmal können Sie auch chronische Erkrankungen auslösen.

Die Betroffenen haben oft das Gefühl, dass sie vorsichtig sein müssen oder dass etwas Schlimmes bevorsteht. Sie fühlen sich erschöpft und angsterfüllt. Ein Zustand der noch Jahre nach dem Erlebnis andauern kann.

Die körperlichen Symptome wie Atemnot, Zittern, Herzrasen, Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwäche können unsere Fähigkeit beeinträchtigen, ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.

Risikofaktoren für PTBS

Angst und Furcht sind normale Anpassungsreaktionen, die uns helfen, wenn unser Leben in Gefahr ist. Nicht jeder der ein traumatisches Ereignis erlebt, entwickelt auch eine PTBS. Einige Faktoren können es jedoch wahrscheinlicher machen, eine PTBS zu entwickeln.

Einige der Risikofaktoren für PTBS umfassen:

  • Langanhaltendes oder intensives Trauma (wie Kindesmissbrauch oder häusliche Gewalt)
  • Ersthelfer und Militärangehörige, wo die Wahrscheinlichkeit für traumatische Erlebnisse höher ist
  • Bestehende Depressionen oder Angststörungen
  • Familienmitglieder, die an Depressionen oder Angststörungen erkrankt sind

Für Überlebende von Traumata kann der Versuch, die einsetzenden psychischen und körperlichen Veränderungen zu verstehen, sehr belastend und frustrierend sein. Ebenso ist es schwierig, herauszufinden was man tun kann, um die Folgen zu lindern.

Wie wird PTBS diagnostiziert?

Ein Arzt kann eine körperliche Untersuchung und eine psychologische Beurteilung unter Verwendung des Diagnostischen und statistischen Handbuchs für psychische Störungen (DSM-5) durchführen.

PTBS wird anhand von Anzeichen und Symptomen, die länger als einen Monat andauern, in den folgenden drei Kategorien identifiziert [3]:

  1. Erinnerungen an das Erlebnis: Flashbacks, Albträume, intensive Gedanken
  2. Aktivierung: Übererregbarkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Aggressionen, Impulsivität
  3. Deaktivierung: Betäubung, Isolation, Vermeidung, Verwirrung, Angst, Depressionen

Wie beeinflusst ein Trauma unser Nervensystem?

Das Nervensystem ist ein komplexes System in dem Nerven und Zellen, sogenannte Neuronen, daran beteiligt sind, die Signale vom Gehirn an verschiedene Körperteile zu übertragen. 

Wenn das Gehirn mit irgendeinem Erlebnis konfrontiert wird, dass sich wegen einer stressigen oder gefährlichen Situation negativ auswirkt, dann wird das Hormon Adrenalin über das sympathische Nervensystem ausgeschüttet. Dies ist allgemein bekannt als “Kampf-oder-Flucht-Reaktion”, was eine natürliche, vorprogrammierte Reaktion auf Stress ist.

Bei PTBS findet jedoch eine sehr intensive Stressreaktion statt. Anstatt dass sie sich kurz nach dem Ende der Bedrohung wieder normalisiert, wird sie über ihre Grenzen hinausgetrieben und “verharrt“ in diesem Zustand.

Das Nervensystem verliert somit seine Fähigkeit sich selbst zu regulieren. Dies führt zu psychischen und physischen Belastungssymptomen.

Dieser Zustand wird als Hypervigilanz bezeichnet. Der Körper ist ständig in Alarmbereitschaft, um potentielle Gefahren zu vermeiden. Infolgedessen können sich Betroffene leicht erschrecken, sie schwitzen vermehrt und der Herzschlag und die Atemfrequenz werden schneller.

Traditionelle Behandlungsmethoden bei PTBS

Konventionelle Behandlungen umfassen normalerweise Psychotherapie. Es können auch Medikamente wie Antidepressiva zur Linderung der Symptome verordnet werden.

Die Mayo-Klinik erklärt die Symptome, Ursachen, die aktuelle Diagnose und die Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit PTBS.

Diejenigen, die unter PTBS-Symptomen leiden, sind oft der Ansicht, dass ihre einzige Option aus einem Leben mit Medikamenten und Therapien besteht. Medikamente haben ihren berechtigten Platz und können lebensrettend sein. Sie sind aber häufig ineffektiv.

Leider erholen sich nur wenige PTBS-Patienten vollständig. Medikamente können außerdem zu unerwünschten Nebenwirkungen führen [4], wie:

  • Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Gewichtszunahme
  • Sexuelle Störungen
  • Schlaflosigkeit
  • Verstopfung/Durchfall
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Verschlechterung depressiver Symptome

Zu den Medikamenten, die Patienten mit PTBS verschrieben bekommen, gehören auch Opioide. Diese haben allerdings ein hohes Suchtpotential. PTBS-Betroffene tragen dabei möglicherweise ein höheres Risiko, Opioide missbräuchlich zu verwenden, als Patienten, die nicht an PTBS leiden. 

Zum Glück stellt CBD eine sicherere Behandlungsoption für Menschen mit PTBS dar, und das ohne diese Nebenwirkungen.

Wenn Sie überlegen CBD-Öl auszuprobieren, ist es dringend erforderlich, dass Sie sich zuerst mit Ihrem Arzt besprechen und Medikamente nicht eigenständig absetzen.

In Verbindung mit einer herkömmlichen Behandlung können natürliche Therapien ergänzend zur Linderung von PTBS beitragen, zusätzlich zu den folgenden Änderungen des Lebensstils:

1. Yoga & Meditation

Untersuchungen haben gezeigt, dass Yoga das emotionale Gleichgewicht und die Herzfrequenzvariabilität verbessert sowie Angstzustände und Stress reduziert [5].

2. Gesunder Schlaf & gute Hygiene

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Ruhe, indem Sie sich gesunde Schlafgewohnheiten zulegen. Entspannungsübungen und die Verbesserung Ihres Schlafplatzes helfen dabei, dass der Schlaf erholsam und komfortabel ist.

Abgesehen von ausreichend Schlaf, trägt auch das Duschen und die allgemeine Körperpflege wesentlich zum Erhalt Ihrer psychischen Gesundheit bei.

3. Profitieren Sie von sozialen Bindungen & engen Beziehungen

Nutzen Sie zu Ihrer Unterstützung Netzwerke, wie Familie und Freunde oder Organisationen in Ihrer Nähe. Abhängig von Ihrem Wohnort gibt es wahrscheinlich Selbsthilfegruppen, in denen Sie sich mit anderen PTBS-Betroffenen austauschen können. Meetup ist eine weitere hervorragende Möglichkeit, um Gleichgesinnte kennenzulernen.

4. Bewegung

Eine natürliche und kostengünstige Möglichkeit, um Stimmung, Appetit und Schlaf zu verbessern, besteht darin, Bewegung auf eine angenehme Art und Weise in den Alltag zu integrieren. Es reicht schon, wenn Sie einfach nur spazieren gehen, vorzugsweise in der Natur.

5. Eine ausgewogene Ernährung frei von verarbeiteten Lebensmitteln

Die Angstsymptome können gelindert werden, indem Sie Ihren Koffein- und Alkoholkonsum einschränken [6]. Eine ungesunde Ernährung mit viel Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln kann zu schlechter Stimmung, Müdigkeit, Zunahme der Ängste und des Gewichts führen.

Obwohl PTBS nicht heilbar ist, muss sie nicht Ihr Leben bestimmen.

Hier kann CBD-Öl helfen.

Was sind die Vorzüge der Anwendung von CBD-Öl bei PTBS?

Forscher konnten zahlreiche vielversprechende Wirkungen von CBD finden, welche die mit der Störung verbundenen Symptome lindern. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, die auf herkömmliche Therapien nicht gut reagieren.

1. Albträume hören auf

Klinische Studien haben gezeigt, dass CBD Flashbacks, Albträume und wiederkehrende intensive Erinnerungen bei Patienten mit PTBS signifikant reduziert [7].

2. Die Entstehung eines Angstgedächtnisses wird verhindert

CBD greift in die Gefühle ein, die für die langfristige Verarbeitung des Angstgedächtnisses verantwortlich sind und reduziert so Stress und Angstzustände [8].

3. Symptome von Depressionen und Angststörungen werden gelindert

CBD hat eine Reihe von beruhigenden Effekten, welche Angstzustände, Panikattacken, Zwangsstörungen und die langfristigen Auswirkungen von Stress reduzieren [9].

4. Hilfe bei Schlaflosigkeit

CBD verbessert die Qualität und die Quantität des Schlafes und reduziert die Bildung von Nachtschweiß [10].

Wie genau wirkt also CBD-Öl?

Die beiden wichtigsten Cannabinoide in Cannabis, Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), sind Verbindungen, die im körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS) wirken. Ihre Effekte sind jedoch unterschiedlich.

Vor Kurzem haben Wissenschaftler sich mit der Rolle des Endocannabinoid-Systems als wesentliches emotionales Regulierungssystem befasst. Der Körper nutzt dieses, um die Homöostase aufrechtzuerhalten bzw. um die innere Umgebung, trotz Veränderungen in der äußeren Umgebung, im Gleichgewicht zu halten.

Das ECS spielt eine entscheidende Rolle bei den Funktionen des Gehirns und des Nervensystems und ist an der Regulierung von Faktoren wie Appetit, Schlaf, Schmerz sowie von kognitiven Funktionen beteiligt [9].

Forscher nehmen an, dass chronischer Stress oder ein traumatisches Erlebnis die ECS-Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigen kann. Dies kann sich in einer Vielzahl der oben beschriebenen Symptome äußern.

Für Menschen mit PTBS ist das ECS-System ein wesentlicher Bestandteil bei der Regulierung von emotionalem Verhalten, des Lernens und bei der Reaktion auf traumatische Ereignisse.

Um es kurz zu fassen: CB1 und CB2 sind Rezeptoren, an denen Cannabinoide wie CBD wirken.

CB1-Rezeptoren: Regulierung des Gehirns und des Nervensystems

Diese findet man im Gehirn und im Nervensystem. CB1-Rezeptoren spielen eine Rolle bei der Bildung des Angstgedächtnisses, dem Appetit, der Schmerztoleranz und der Stimmung. Der stimmungsaufhellende Neurotransmitter Anandamid aktiviert CB1. Wenn der Anandamidspiegel zu niedrig ist, dann führt dies zu einem Mangel an CB1-Rezeptoren, was wiederum zu erhöhtem Stress und Angst führen kann.

CB2-Rezeptoren: Regulierung von Schmerz und Entzündungen

CB2-Rezeptoren regulieren Entzündungen, die einen Hauptauslöser bei vielen Krankheiten darstellen. 

Man findet CB2-Rezeptoren in hoher Konzentration im Immunsystem und im Magen-Darm-Trakt. CB2-Rezeptoren verbinden sich mit CBD und regulieren so Appetit, Immunität, Entzündungen und Schmerz.

Man vermutet, dass bei Menschen mit PTBS die ECS-Signalübertragung aufgrund von Endocannabinoidmangel oder -überschuss gestört ist. Dies äußert sich in verstärkter Angst, Panikattacken und Flashbacks. 

Die meisten Cannabinoide wirken sowohl auf CB1- als auch auf CB2-Rezeptoren und helfen ihnen dabei, ihre normale Funktion wiederherzustellen. 

Das Resultat: CBD kann PTBS-Patienten helfen.

CBD vs. THC bei PTBS

CBD ist die primäre, nicht-psychoaktive Komponente von Cannabis und wirkt entzündungshemmend, neuroprotektiv, anxiolytisch und antipsychotisch. Es unterscheidet sich von THC, das, wie sie so oft hören, eine bewusstseinsverändernde Wirkung hat und ein Hochgefühl oder ein “High” auslösen kann.

CBD macht Sie nicht “high“ und wird daher sehr gern als therapeutische Maßnahme eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Wirkstoffen, wie THC, ist, dass bei CBD auch in hohen Dosen weniger Komplikationen auftreten [1].

Wissenschaftler unterstützen die Anwendung von CBD bei PTBS

Vielversprechende Forschungsergebnisse zeigen, dass CBD einige der wichtigsten Symptome von PTBS effektiv lindert. Es verhindert beispielsweise eine Verfestigung des Angstgedächtnisses, lindert Angstzustände und verbessert den Schlaf.

In einer kürzlich durchgeführten Studie aus dem Jahr 2018 stellten die Forscher fest, dass CBD eine sichere therapeutische Alternative zur Behandlung von PTBS darstellt. Es zeigt eine erhebliche Verbesserung der Symptome und hilft besonders dabei, dass unangenehme Erinnerungen sich nicht verfestigen [1].

Andere Untersuchungen haben bestätigt, dass Nabilon (ein synthetisches Cannabinoid) bei Patienten, bei denen herkömmliche Therapien nicht anschlagen, die mit dem Trauma verbundenen Alpträume wirksam unterbindet [8].

Mit steigender Akzeptanz von CBD, haben die meisten Länder die Anwendung von medizinischem Cannabis zur Behandlung von PTBS genehmigt. CBD gilt als geeignete Behandlungsoption, da es Angstzustände und Depressionen lindert, den Schlaf verbessert und Flashbacks reduziert. Und das alles ohne das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen.

Dosierung von CBD-Öl bei PTBS

Wenn Sie CBD-Öl erstmalig anwenden möchten, ist es wichtig, mit einer kleinen Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen.

Dosierungsempfehlungen können variieren und hängen von dem Produkt ab, das Sie auswählen.

Die häufigste Art auf die CBD-Öl eingenommen wird, sind Tropfen. Legen Sie die Dosis unter Ihre Zunge, wo sie leicht vom Körper aufgenommen werden kann und schlucken Sie sie nach 30 Sekunden bis 1 Minute herunter.

CBD-Öl ist auch in einer Vielzahl anderer Formen erhältlich, zum Beispiel als Topika, Getränke wie Tee und Kaffee, Softgels, Tabletten und Tinkturen.

Was ist die empfohlene CBD-Dosis?

Die CBD-Konzentration in den jeweiligen Produkten ist sehr unterschiedlich und eine Dosierung ist abhängig von den Bedürfnissen und der Erfahrung jedes Einzelnen.

Studien haben gezeigt, dass hohe CBD-Dosierungen von 12 mg bis 25 mg Angstsymptome signifikant lindern können und bereits 1 bis 2 Stunden nach der oralen Einnahme wirken [1].

Wir empfehlen jedoch, mit einer kleinen Dosis zu beginnen (beispielsweise 25 mg pro Tag) und diese um 5 bis 10 mg zu erhöhen, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt.

Da jeder Mensch anders auf CBD-Öl reagiert, kann es erforderlich sein, dass Sie ein wenig herumprobieren müssen, bis Sie die für Sie geeignete Dosis finden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass reines CBD-Öl nicht schädlich ist und auch kein Missbrauchspotenzial aufweist. Sie können Ihre Dosis also nach Bedarf erhöhen, ohne sich sorgen zu müssen [11].

Das Wichtige ist, dass man langsam anfängt, und die Dosis langsam steigert.

Seien Sie geduldig. Führen Sie täglich Buch über Ihre Dosierung, den Zeitpunkt der Einnahme sowie über Ihre Symptome. Dies wird Ihnen dabei helfen, Ihre Obergrenze zu finden und es Ihnen erleichtern, sich auf die richtige Dosis einzustellen.

Natürlich werden bei den meisten wissenschaftlichen Versuchen hochwertige CBD-Öle verwendet, die rein sind und keine Zusatzstoffe, Füllstoffe oder Konservierungsmittel enthalten.

Schlusswort: Verwendung von CBD bei PTBS 

Ein Leben mit PTBS kann eine Herausforderung sein. Es gibt keine Heilung, aber es gibt Hoffnung.

In Kombination mit anderen Therapien kann CBD viele der mit PTBS verbundenen Symptome wie Angstzustände, Depressionen, Schlaflosigkeit, Alpträume und Flashbacks lindern.

CBD-Öl bietet dabei eine sichere und wirksame Behandlung, welche die Symptome lindert und zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.


Referenzen

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  3. Sherin, J. E., & Nemeroff, C. B. (2011). Post-traumatic stress disorder: the neurobiological impact of psychological trauma. Dialogues in Clinical Neuroscience, 13(3), 263–78. Retrieved from http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22034143
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  6. Rehm, J., Gmel, G. E., Gmel, G., Hasan, O. S. M., Imtiaz, S., Popova, S., … Shuper, P. A. (2017). The relationship between different dimensions of alcohol use and the burden of disease-an update. Addiction (Abingdon, England), 112(6), 968–1001. https://doi.org/10.1111/add.13757
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  11. WHO. (2017). WHO | Cannabidiol (compound of cannabis). WHO. Retrieved from http://www.who.int/features/qa/cannabidiol/en/

Beschwerden die auf Cannabidiol ansprechen können