Basierend auf Beweisen

CBD und Huntington-Krankheit: Aktuelle Forschung & Erkenntnisse

Die Huntington-Krankheit ist eine schwere genetische Störung, die das Gehirn betrifft. Es gibt keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten, sodass die Wissenschaft ihre Aufmerksamkeit nun auf Cannabinoide wie CBD legt. Kann CBD Huntington-Patienten bei der Behandlung ihrer Symptome helfen?

Artikel von
Justin Cooke , vor 9 Monaten gepostet

Die Huntington-Krankheit, auch unter dem Namen Chorea Huntington bekannt, ist eine genetische Erkrankung, die das Gehirn betrifft. 

Leider gibt es keine Heilung für diese Erkrankung. Sie schreitet zwar langsam voran, endet aber tödlich.

Es gibt jedoch Forschungsergebnisse die belegen, dass CBD-Öl bei dieser Erkrankung helfen kann, in dem es das Voranschreiten verlangsamt und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. 

Wir werden diese Aussagen hier untersuchen und darüber sprechen, wie CBD bei Huntington eingenommen werden kann. Wir werden außerdem erläutern, wie Sie von der neuroprotektiven Wirkung von CBD profitieren können.

  • Inhaltsübersicht

Was ist die Huntington-Krankheit?

Die Huntington-Krankheit ist eine progressive Erkrankung des Gehirns, die durch unkontrollierte Muskelbewegungen, dem Kontrollverlust über die eigenen Emotionen und einem allmählichen Abbau von kognitiven Fähigkeiten charakterisiert ist.  

Sie ist eine schwere Krankheit, die ein Leben lang andauert. Sie wird durch eine Genmutation ausgelöst.

Ein Leben mit der Huntington-Krankheit ist eine Herausforderung. Es gibt keine Heilung, aber es gibt ein paar Möglichkeiten, wie das Fortschreiten der Krankheit verzögert und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden kann.

Eine dieser Möglichkeiten, der in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit zukommt, ist Cannabidiol (CBD), das wichtigste nicht-psychoaktive Cannabinoid der Marihuana-Pflanze. 

Wie kann CBD bei der Huntington-Krankheit helfen?

Zusammenfassung: Einnahme von CBD-Öl bei Huntington-Krankheit

Das Problem bei der Huntington-Krankheit besteht darin, dass sich funktionsgestörte Proteine (Huntingtin) an den Nervenzellen ansammeln. Dadurch wird ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. 

Über einen Zeitraum von 10 – 20 Jahre kommt es dabei zu einer fortschreitenden Entzündung, die zum Tod der Neuronen führt.

Dadurch stellen sich schwere neurologische Symptome ein, welche die Lebensqualität mit der Zeit verschlechtern.

Durch seine entzündungshemmenden und neuroprotektiven Effekte bietet CBD bei dieser Erkrankung einige einzigartige Vorteile.

Obwohl es keine abschließenden klinischen Studien zur Anwendung von CBD bei Huntington-Patienten gibt, so wurden eine Vielzahl überzeugender Tier- und Fallstudien veröffentlicht. 

Dazu kommt, dass die Wirkung von CBD gut bekannt ist und die Theorie stützt, dass CBD das Fortschreiten der Erkrankung verzögern und viele der schlimmsten Symptome lindern kann. 

Es ist natürlich wichtig, dass Sie, wann immer Sie CBD zur Behandlung von Erkrankungen wie dieser einsetzen, erst mit Ihrem Arzt Rücksprache halten und nur die hochwertigsten CBD-Öle einnehmen, die am Markt erhältlich sind.

Wann setzen bei der Huntington-Krankheit die ersten Symptome ein?

Es gibt zwei Verlaufsformen der Huntington-Krankheit. Bei jeder Form setzen die ersten Krankheitsanzeichen und Symptome zu einem anderen Zeitpunkt ein: 

1. Huntington-Krankheit im Erwachsenenalter

Bei dieser Form treten die ersten Symptome im Erwachsenenalter auf. Alle Menschen, die an Huntington erkranken, tragen die Krankheit seit ihrer Geburt in sich. Allerdings zeigen sich die problematischen Symptome nicht immer sofort, denn sie können erst im Erwachsenenalter auftreten.

Normalerweise setzen die Huntington-Symptome bei dieser Verlaufsform im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren ein. 

2. Juvenile Huntington-Krankheit

Die Juvenile Huntington-Krankheit bricht viel früher aus, nämlich entweder in der Kindheit oder während der Pubertät. 

Sie beginnt mit emotionalen Veränderungen, Ungeschicktheit, häufigem Fallen, Steifheit, undeutlicher Sprache, vermehrten Speichelfluss und eine Verschlechterung der Schulleistung. 

Bei einigen Kindern kommt es außerdem zu Krampfanfällen. Dies kommt in etwa bei 3 – 50% der Fälle vor.

Im Vergleich zur Huntington-Krankheit im Erwachsenenalter schreitet die juvenile Form in der Regel sehr schnell voran. 

Wir werden weiter unten detaillierter darüber sprechen, dass Menschen, die von der juvenilen Form der Krankheit betroffen sind, eine schwerwiegendere Genmutation in sich tragen, als die Betroffenen, bei denen die Krankheit erst im Erwachsenenalter ausbricht.

Symptome der Huntington-Krankheit

Die meisten Symptome, die in Verbindung mit der Huntington-Krankheit auftreten, sind das unmittelbare Ergebnis vom Absterben der Neuronen. Im Gehirn kommt es zu Proteinablagerungen, wodurch die Nervenzellen in ihrer Funktion gestört werden.

Im Laufe der Zeit kommt es zu Funktionseinschränkungen der Nerven, die sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren weiter verschlimmern.

Symptome im Anfangsstadium:

  • Chorea (unwillkürliche, unkontrollierte Bewegungen)
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Leichte unwillkürliche, unkontrollierte Bewegungen
  • Schlechte Koordinationsfähigkeit
  • Schwierigkeiten beim Verstehen neuer Informationen oder beim Treffen von Entscheidungen

Symptome im fortgeschrittenen Stadium:

  • Schwierigkeiten beim Sprechen
  • Schwierigkeiten beim Bewegen
  • Abbau der kognitiven Fähigkeiten

Wodurch wird die die Huntington-Krankheit ausgelöst?

Huntington ist eine genetische Störung,

Es wird geschätzt, dass von 100.000 Menschen in etwa 3-7 Personen von der Erkrankung betroffen sind. Die meisten Betroffenen sind europäischer Abstammung. Bei afrikanischen und asiatischen Bevölkerungsschichten kommt die Huntington-Krankheit nur sehr selten vor.

Die Erkrankung wird durch die Mutation den Gens HTT ausgelöst.

Dieses Gen verschlüsselt ein Protein mit dem Namen Huntingtin. Wissenschaftler sind sich noch im Unklaren, welche Funktion das Protein genau erfüllt. Allerdings scheint es eine wichtige Rolle bei der Funktionalität von Nervenzellen zu spielen.

An Chorea Huntington erkrankte Menschen produzieren abnormal lange Huntingtin-Proteinstränge.

Diese langen Proteine sind brüchig und zerfallen in kleinere Stücke. Die kleinen Stücke verbinden sich miteinander zu Proteinschlingen, die sich um die Neuronen herum ansammeln können. Mit der Zeit beeinträchtigen diese Schlingen die Funktion der Neuronen, wodurch diese absterben.

Hierdurch setzen die krankheitsbedingten Symptome ein, wie unbeabsichtigte Bewegungen, Schwierigkeiten beim Sprechen und Verwirrung.

Es handelt sich hierbei um einen ähnlichen Vorgang wie bei der Alzheimer-Krankheit. Allerdings ist bei Alzheimer ein Protein namens TAU betroffen. Auch hier können Protein-Schlingen an den Neuronen Probleme verursachen und dazu führen, dass diese mit der Zeit absterben.

Mutation des HTT-Gens

In einem gesunden HTT-Gen wiederholen sich Proteine 10- bis 35-mal. Bei Menschen mit Huntington-Krankheit hingegen kommen diese Proteine 36- bis 120-mal vor (besonders die CAG-Proteine).

Generell verursachen Wiederholungen unter 39 keine Symptome, Wenn sich die Proteine jedoch öfter als 40-mal wiederholen, dann führt dies fast immer zu den bei der Huntington-Krankheit auftretenden Symptomen.

Kinder erben diese Mutation von ihren Eltern. Es kommt sehr selten vor, dass jemand Huntington entwickelt, ohne dass auch ein Elternteil daran erkrankt ist.

Wenn Sie das Gen nicht von Ihren Eltern haben, können Sie es auch nicht an Ihre Kinder vererben. Um die Erkrankung weitergeben zu können, müssen Sie die Genmutation in sich tragen. 

Da das Gen über Generationen hinweg weitergegeben wird, erhöht sich die Zahl der Protein-Wiederholungen in der Regel immer mehr.

Menschen, bei denen die Huntington-Krankheit im Erwachsenenalter ausbricht, haben ungefähr 40 bis 50 Wiederholungen, während bei der juvenilen Form mindestens 60 Wiederholungen vorliegen. 

Diese Anzahl der Wiederholungen sind daher wichtig, da der Arzt anhand ihnen die Huntington-Krankheit diagnostiziert.

Wie wird man auf Huntington getestet?

Die Ärzte sehen sich zunächst die Symptome an.

“Zeigt der Patient irgendwelche Anzeichen der Huntington-Krankheit?”

Dann sehen sich die Ärzte den ethnischen Hintergrund des Patienten und seine Familiengeschichte an. 

“Ist er europäischer Abstammung? Hat er andere Familienmitglieder, die die Krankheit haben?”

Huntington ist eine Erbkrankheit. Wenn bereits Familienmitglieder erkrankt sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass auch der Patient die verantwortliche Genmutation in sich trägt. 

Ärzte sehen sich die Gene mithilfe von speziellen Gentests an und zählen die Anzahl der Wiederholungen.

Die Klassifikationen sind folgende:

  1. Weniger als 26 Wiederholungen: Negatives Testergebnis für Huntington
  2. Zwischen 27 und 35 Wiederholungen: Negatives Testergebnis für Huntington, aber es besteht ein Risiko, dass die eigenen Kinder an Huntington erkranken. 
  3. Zwischen 36 und 39 Wiederholungen: Geringes Risiko, an Huntington zu erkranken. Erhöhtes Risiko, dass die eigenen Kinder erkranken.
  4. 40 Wiederholungen oder mehr: Hohe Wahrscheinlichkeit, Huntington-Symptome zu entwickeln und Kinder mit der Krankheit zu haben.

CBD & die Huntington-Krankheit

In den letzten zwei Jahrzehnten haben wir kaum Fortschritte bei der Suche nach wirksamen Behandlungsmöglichkeiten für die Huntington-Krankheit gemacht. Fortschritte gibt es allerdings dahingehend, dass die Krankheit mithilfe von Gentests diagnostiziert werden kann.

Erst in den letzten zehn Jahren haben Wissenschaftler damit begonnen, sich die Cannabispflanze anzusehen, um eine neue Behandlungsmöglichkeit für die Erkrankung zu finden. 

Durch seine Fähigkeit das Nervensystem zu regulieren, hat Cannabis ein hohes Potential um als therapeutischer Wirkstoff eingesetzt zu werden. So wird insbesondere CBD bei Krankheiten mit ähnlichen pathologischen Abläufen, wie Alzheimer oder Multipler Sklerose eingesetzt. 

CBD & das Gehirn

In den späten 80er Jahren haben Wissenschaftler die Existenz kleiner Rezeptoren auf der Oberfläche unserer Zellen festgestellt, die als Endocannabinoid-Rezeptoren bekannt wurden. Es lassen sich zwei Arten unterscheiden, die CB1- und die CB2-Rezeptoren. 

Man findet die CB2-Rezeptoren hauptsächlich auf Lymph- und Immunzellen, während die CB1-Rezeptoren hochkonzentriert in Gehirn und im Rückenmark vorkommen.

Sämtliche Aktivität des Gehirns ist vom Senden elektrischer Impulse zwischen den Nervenzellen abhängig. Man fand heraus, dass die CB1-Rezeptoren eine wichtige Rolle bei diesem Vorgang spielen, indem sie den Nerven Rückmeldung erstatten und so bestätigen, dass eine Nachricht erfolgreich angekommen ist. 

Dies macht das Endocannabinoid-System zu einem der wichtigsten Regulatoren des Nervensystems. Es hilft das System zu Beschleunigen, wenn es zu langsam arbeitet und bremst es ab, wenn es zu schwer schuftet.

Die potenzielle Wirkung von CBD bei der Huntington-Krankheit

CBD ist besonders interessant, da es das Endocannabinoid-System nicht nur in eine Richtung stimuliert, sondern dafür sorgt, dass das System als Ganzes effizienter arbeiten kann. 

Das ist darum äußerst wichtig, da sich gezeigt hat, dass Mäuse mit Huntington-Krankheit eine geringere CB1-Aktivität und eine erhöhte CB2-Aktivität aufweisen.

Es wird angenommen, dass der Körper die CB2-Aktivität erhöht, um der Erkrankung entgegen zu wirken und die Nerven vor dem Zelltod zu bewahren.

CBD hilft Patienten, indem es die Fähigkeit des Endocannabinoid-Systems unterstützt, auf die bei Huntington auftretenden negative Krankheitsprozesse zu reagieren und diese zu regulieren. 

Forschung zu CBD bei Huntington-Krankheit

Die Forschung zu CBD bei dieser Erkrankung steckt noch in den Kinderschuhen. 

Bisher gibt es nur eine Handvoll von klinischen Studien, welche die Beziehung von CBD und Huntington untersucht haben. Leider liegt der Fokus dieser Studien, nicht auf den wichtigen Dingen. 

Die Studien sind zu kurz, zu klein und wurden an Patienten durchgeführt, die die falschen Symptome haben. 

Allerdings kommen wir der Sache immer näher. 

Um diese großen und teuren klinischen Studien durchführen zu können, müssen wir zunächst durch Forschung an Zellkulturen und an Tieren beweisen, dass CBD-Öl bei der Pathophysiologie der Huntington-Krankheit helfen kann. Der nächste Schritt besteht darin, dass man kleine Studien an Menschen durchführt, bevor man schließlich mit größeren, weiter reichenden klinischen Studien fortfährt.

Es wurden bereits einige Tierstudien durchgeführt. Viele von ihnen haben gezeigt, dass CBD und THC den Verlauf der Huntington-Krankheit bei Ratten verlangsamen konnte [3].

Dazu kommt, dass es einige Fallstudien über Menschen mit Huntington gibt, die CBD und synthetisches THC konsumieren. In einigen dieser Studien wurde von bemerkenswerten Verbesserungen der Symptome berichtet, wie zum Beispiel bei den unwillkürlichen und  ungewollten Bewegungen (Chorea) sowie bei den Sprachschwierigkeiten [2].

Bisher hat es nur eine Handvoll klinischer Studien zu CBD und der Huntington-Krankheit gegeben. Eine dieser Studien untersuchte lediglich die Anwendung von CBD bei Patienten, die nicht unter dem Hauptsymptom, den unwillkürlichen Bewegungen, litten. Das ist interessant, denn die Haupttheorie zur Nutzung von CBD lautet, dass es genau bei diesen unwillkürlichen Bewegungen helfen soll. 

Die Studie wurde außerdem über einen Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt, was wenig Wert hat, wenn man bedenkt, dass es über 20 Jahre dauert, bis die Huntington-Krankheit voll ausgeprägt ist. In nur sechs Wochen kann man keine Veränderungen erwarten, schon gar nicht bei Menschen, die bereits Huntington-Symptome entwickelt haben.

Es überrascht nicht, dass die Teilnehmer der Studie, die CBD einnahmen, wenige oder gar keine Verbesserungen während der Dauer der Studie zeigten. Für die Rolle, die CBD bei der Behandlung von Huntington spielen kann, hat dies keine große Aussagekraft, aber es ist ein guter Anfangspunkt, denn es hat bewiesen, dass CBD die Erkrankung nicht schlimmer macht (zumindest nach sechs Wochen), was einige Menschen ursprünglich angenommen hatten. 

Eine Bemerkung zur Funktionsstörung der Mitochondrien

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle. Man nimmt an, dass sie ebenfalls eine Rolle bei den Vorgängen spielen, die hinter der Huntington-Krankheit stecken und auch, dass sie bei CBD nachweislich ein starken modulatorischen Nutzen zeigen [5].

Es ist weiter Forschung nötig, um zu sehen, inwieweit eine Funktionsstörung der Mitochondrien in Zusammenhang mit Huntington steht, und ob man CBD zur Korrektur dieser Funktionsstörung einsetzen kann oder nicht.

Dosierung von CBD-Öl

Die Dosierung ist schwierig, denn jeder Mensch reagiert anders auf CBD.

Es gibt einige Standard-Leitfäden, an denen Sie sich am Anfang orientieren können. 

Bei der Huntington-Krankheit ist es wahrscheinlich, dass eine Dosis am hohen Ende des Dosierungs-Spektrums eine bessere Wirkung erzielt als eine niedrige Dosis. 

Bei einigen der durchgeführten Studien wurden sehr hohe Dosen eingesetzt, und zwar von etwa 700 mg reines CBD pro Tag.

Im Vergleich: Die normale Dosierungsbreite reicht in etwa von 10 – 120 mg pro Tag. 

Man kann die Vollspektrum-Hanföle allerdings niedriger dosieren. Der Grund dafür ist etwas, was als Entourage-Effekt bezeichnet wird. Dies bedeutet, dass die anderen in der Cannabispflanze enthaltenen Stoffe die Wirkung von CBD noch weiter verbessern, indem sie bei der Aufnahme helfen, bei der Überwindung der Blut-Hirn-Schranke unterstützen und den Abbau von CBD verzögern. 

Aus diesem Grund empfehlen wir ein hochwertiges Vollspektrum-Hanföl, wenn Sie CBD bei neurologischen Erkrankungen wie Huntington einnehmen.

So geht es weiter: Zukünftige Verwendung von CBD bei der Huntington-Krankheit

CBD ist ein wertvoller pflanzlicher Arzneimittelbestandteil aus der Cannabis-Familie. 

Seine Fähigkeit sowohl bei der neurologischen als auch in die Immunfunktion regulierend einzugreifen, macht es zu einem optimalen Kandidaten für zukünftige Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit, denn beide sind stark am Verlauf der Huntington-Krankheit beteiligt.

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass CBD die Fähigkeit hat, das Fortschreiten der Huntington-Krankheit zu verzögern und die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, die unter dieser schweren Krankheit leiden.

Es ist weitere Forschung nötig, um zu verstehen, inwieweit CBD Menschen mit der Diagnose Huntington-Krankheit helfen kann.

Wir blicken gespannt auf die Entwicklungen in den kommenden Jahren, wenn hochwertige klinische Studien zu dem Thema veröffentlicht werden.

Referenzen

  1. Garcia-Miralles, M., Hong, X., Tan, L. J., Caron, N. S., Huang, Y., To, X. V., … & Hayden, M. R. (2016). Laquinimod rescues striatal, cortical and white matter pathology and results in modest behavioral improvements in the YAC128 model of Huntington disease. Scientific reports, 6, 31652.
  2. Bates, G., Tabrizi, S., & Jones, L. (Eds.). (2014). Huntington’s disease (No. 64). Oxford University Press, USA.
  3. Sagredo, O., Pazos, M. R., Satta, V., Ramos, J. A., Pertwee, R. G., & Fernández‐Ruiz, J. (2011). Neuroprotective effects of phytocannabinoid‐based medicines in experimental models of Huntington’s disease. Journal of neuroscience research, 89(9), 1509-1518.
  4. Sagredo, O., Ruth Pazos, M., Valdeolivas, S., & Fernández-Ruiz, J. (2012). Cannabinoids: novel medicines for the treatment of Huntington’s disease. Recent patents on CNS drug discovery, 7(1), 41-48.
  5. Ryan, D., Drysdale, A. J., Lafourcade, C., Pertwee, R. G., & Platt, B. (2009). Cannabidiol targets mitochondria to regulate intracellular Ca2+ levels. Journal of Neuroscience, 29(7), 2053-2063.

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